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1937: Der Großbrand

Nur knapp 13 Jahre waren vergangen, seit dieses ungewöhnliche Schicksal sein Ende fand, als ein Ereignis eintrat, das für die gesamte Gegend um Hakallestranda und dessen Bevölkerung verheerende Folgen hätte haben können. Harald Molvik war seinerzeit Augenzeuge, erinnert sich 50 Jahre später daran, zitiert einen Zeitzeugen und zeitgenössische Zeitungsberichte:<1>

Seit Mitte Januar war es eine Periode mit ruhigem und trockenem Wetter gewesen. Wir Kinder in der Schule von Hakallestranda waren am 22. Januar 1937 gerade zur Pause hinausgegangen. Da bemerkten wir, daß sich Rauch über Krakset-honnet<2> wälzte und sich ziemlich schnell gewaltige Rauchmassen entwickelten. Nach und nach ahnten wir, daß sich etwas Besonderes entwickelte, doch daß es sich dabei um jenen Großbrand handelte, der noch lange Zeit seine Spuren hinterlassen und über Jahre hinweg Gesprächsthema sein sollte, daran dachten wir nicht - jedenfalls nicht, bevor wir am Nachmittag wieder nach Hause kamen, die ganze Aufregung sahen und die wachsende Furcht unter den Erwachsenen bemerkten. Da wußten auch wir, daß es ernst war. Der gesamte Berg war mit hohem Wacholder und dichter Heide bewachsen, und nach dem trockenen Wetter war es kein Spaß, wenn das Feuer darauf übergriff.

Und genau das war geschehen. In dem guten Wetter waren einige Männer in Lidane auf den Gedanken gekommen, etwas Weideland oberhalb des Hofes abzubrennen, was zu jener Zeit ziemlich gewöhnlich war. Das Unglück war, daß das stille Wetter plötzlich von starkem Wind aus Nordost abgelöst wurde. Wetterberichte und dergleichen konnten damals nur von wenigen gehört werden, so daß der Wetterumschwung wohl unerwartet kam. Nach Angabe von Sunnmørsposten war die Temperatur, "die in den letzten Tagen ziemlich niedrig war", plötzlich auf 9 Grad angestiegen. Ich kann mich daran erinnern, daß es schneefrei war, und daß die gefrorenen Wege weich und nahezu unbefahrbar wurden, als das Wetter umschlug.

Als der Wind nach und nach bis auf Sturmstärke anwuchs, verloren die Männer schnell die Kontrolle über das Feuer, welches sich mit ungeheurer Fahrt von Lidamarka bis Sandvikdalen, Arset und Åram ausbreitete.
Bald standen große Teile des Berges in Flammen. Jetzt, mitten im Winter, waren die Tage kurz, und nachdem es Abend und dunkel geworden war, war es sowohl ein überwältigender als auch unheimlicher Anblick, zu sehen, wie die gewaltige Feuerfront in der Winternacht die Berghänge hinaufraste. Alle Männer, die nicht zum Fischen oder anderswo waren, griffen sich, was sie finden konnten, und zogen davon um zu versuchen, die Flammen einzugrenzen.

In Åram, das am stärksten bedroht war, versuchte man, Planen über die Dächer zu ziehen und Wasser darauf zu gießen, und das hat vielleicht die Häuser dort gerettet. Hier war auch die 10 Jahre alte Kirche eine Zeit in großer Gefahr. In dem starken Wind sah es gespenstisch aus, Funken und brennende Heidestücke rieselten auf die Häuser und Menschen herab. Aber zu allem Glück kam das Feuer nicht weiter als bis zu dem Hof<3>, und erreichte dessen Gebäude nicht. Zu jener Zeit gab es in Sandvikdalen viele gut gefüllte Torfhäuser, die alle vernichtet wurden - und mit ihnen ein großer Teil ihres Inhaltes, so daß sich viele in den folgenden Tagen mit halb verbranntem Torf im Herd behelfen mußten. Bei Dalebøen und von dort entlang Sandvikvatnet gab es einigen Birkenwald, der völlig in Flammen aufging. Viele Jahre später standen dort noch halb verbrannte Birkenstämme und erinnerten daran.

Aus den umliegenden Gemeinden kamen viele Leute und halfen beim Löschen. Erling Indresøvde, der von der Larsnes-Seite dabeiwar, erzählt dieses über die Brandnacht: "...Ich erinnere mich gut an den Tag. Es herrschte stiv kuling oder liten storm<4> aus Südost, und sehr warmes Wetter für Ende Januar. Keine einzige Schneeflocke war zu sehen, nicht einmal auf den höchsten Bergspitzen.

Hintergrund des Ganzen war, daß sich die Leute bessere wirtschaftliche Verhältnisse wünschten, und da lag es nahe, die Weidebedingungen zu verbessern. Heide und Wacholder hatten sich überall ausgebreitet und beherrschten den Grund alleine. So kam der Gedanke auf, das Land abzubrennen, um auf diese Weise Gras für die Weide zu erlangen, besonders wenn das Geld knapp war. Das Abbrennen griff wie eine Seuche überall um sich.

So war es auch am 22. Januar 1937. Im Laufe des Tages sahen wir, daß es auf Lidane zu brennen angefangen hatte, und wir dachten an den angepflanzten Wald, der jetzt schon gut gewachsen war. Es wurde bereits gegen halb vier dunkel, und die Flammen wurden stärker sichtbar. Während des Abends wurden alle Männer aufgefordert, sich freiwillig zu melden und an den Löscharbeiten teilzunehmen. Ich und viele andere trafen uns am Kai in Larsnes, doch nach Brandal zu gelangen, war wegen des Sturmes nicht so einfach. Einar Haugen mit seinem Boot 'Sølvskeida' fuhr mit ungefähr 12 Männern hinaus. Sobald wir Holmetangen umrundet hatten, bekamen wir das Wetter zu spüren, setzten jedoch die Fahrt bis in die Mitte des Fjords fort. Da wurden die Wellen so kräftig, daß sie eine wie die andere über dem Boot zusammenschlugen. Dieses hatte kein Deck, also galt es, fortwährend mit der Pumpe zu lenzen. Alle waren sich einig, daß es unverantwortlich wäre, weiterzufahren, und so kehrten wir um. Nach einiger Zeit kam das M.R.F.<5>-Linienschiff 'Sunnmøre' und fuhr mit uns nach Sør-Brandal. Das Feuer raste da über das Gebirge, und man wußte nicht, womit man löschen sollte. Es war eine Art Kommando organisiert worden, dessen Chef lensmannsfullmektig<6> Sørli war. Straßenwächter Peder Almestad fungierte als eine Art Stellvertreter. Es galt, Häuser und Wald in Lidane zu retten, und einmal kam folgende Meldung von Almestad: "Hels han Sørli at han Almestad høgg skog"<7> - diese Nachricht gelangte von Mann zu Mann bis nach Åram. Kiefernbüschel waren das beste zum Löschen; wir standen in einer Reihe, und keiner hatte eine größere Fläche vor sich als er bewältigen konnte. Nach und nach entstanden phantastische Gerüchte darüber, was gefährdet oder bereits verbrannt war. Gegen 3 oder 4 Uhr hatten wir das Feuer in Lidane unter Kontrolle und konnten es etwas ruhiger angehen lassen. Ich war in Gesellschaft von Palmar Garden, und wir kamen zu Hans Øvrelid, bekamen etwas zu essen und ein Bett. Mit dem Schlafen war es jedoch nicht weit her, weil das Bett von der alten Art war - an der Wand befestigt und nicht mehr als ca. 1,5m lang. Ansonsten wurde uns während der Löscharbeiten warm. Ingvald Dyrhol war ein eifriger Löscher, und als er seine Gerätschaft schwang, traf er Peder Steinnes an der Stirn. Dieser erlitt einen stark blutenden Schnitt, und es bildete sich eine bleibende Schwellung. Nach einigen Jahren hat er diese wegoperieren lassen, und sonst kann ich mich nicht daran erinnern, daß jemand zu Schaden gekommen wäre. Dieser Brand hat sicher einen starken Eindruck auf mich gemacht, da ich noch heute, nach fünfzig Jahren, alles deutlich vor mir sehe..." So berichtet Erling Indresøvde.

Die eine oder andere Erinnerung aus der Brandnacht reizt zum Lachen. Zwei Nachbarsfrauen und ich kamen zu der Erkenntnis, daß auch wir los und unseren Beitrag leisten mußten. Wir nahmen zwei Blecheimer und machten uns in der Winternacht auf den Weg. Wasser wollten wir von Sandvikelva mitnehmen, den wir überqueren mußten. Die Eimer wurden gefüllt, und wir strebten den Berghang empor - durch Dunkelheit, Heide und Wacholder, die es überall gab. Besonders große Wirkung hätten diese beiden Wassereimer gegen die Feuermengen kaum haben können, wenn wir überhaupt das Glück gehabt hätten, bis dahin zu gelangen. Doch so weit kamen wir erst gar nicht. Plötzlich rief eine Frau, der Eimer, den sie trüge, lecke wie ein Sieb und sei bereits fast leer. Das waren schlechte Aussichten, und schlimmer wurde es noch, als ich in einem Wacholderstrauch landete und den Rest ausschüttete. Ich kann mich nicht daran erinnern, wie es weiterging, weiß jedoch noch, daß wir, mitten in all dieser Dramatik, uns alle hinsetzen und über das Ganze lachen mußten.

Ein Mann aus Vanylven, er wurde Valdemarsen genannt, aber ich weiß nicht, ob er wirklich so hieß, reiste ab und zu umher und verkaufte verschiedene Kleinigkeiten. Es traf sich, daß er auch an diesem Abend unterwegs war. Ich erinnere mich, daß er uns streng anwies, das Vieh auf die Straße zu treiben, bevor es zu spät sei. Das hieß wohl, alles zu überdramatisieren - das Feuer kam nie so weit, als daß es Haus und Hof bei uns in Hakallestranda bedroht hätte.
Alle Ereignisse, die zu alten Erinnerungen geworden sind, wachsen gerne in den Worten und Gedanken der Bevölkerung. Es liegt deshalb nahe, anzunehmen, daß sich vielleicht Fehler und Übertreibungen einschleichen, wenn solche Ereignisse Jahre später erzählt werden.

Es ist deshalb interessant, die Schlagzeilen der Zeitungen in den Tagen nach dem Brand hervorzuholen. Daran werden wir sehen, daß dies kaum ein kleiner Brand gewesen ist. In der Ausgabe vom Samstag, 23. Januar, berichtet Sunnmørsposten in fetten Buchstaben, vierspaltig und mit dramatischen Worten über den Großbrand und die umfassenden Hilfeleistungen, die sowohl auf den Inseln als auch in den Nachbargemeinden auf dem Festland in die Wege geleitet worden waren. Es heißt hier unter anderem:

"Aus Sør-Brandal meldet der Korrespondent von Sunnmørsposten, daß das Feuer heute am frühen Morgen unter Kontrolle gebracht werden konnte. 15.000 mål<8> Land sind abgebrannt. Das abgebrannte Gebiet erstreckt sich von Sør-Brandal entlang Sandvikselva und Sandviksvatnet und über das ganze Gebirge bis nach Hakallestranda.
Eine Weile sah es schlecht aus, weil mehrere Höfe vom Feuer zerstört zu werden drohten. Es waren dies die Höfe Øvrelid, Midtlid, Åram und Arset. Sætrevik und Sandvika.
Ebenso war die Kirche von Åram lange vom Feuer stark bedroht.
Auf den meisten dieser Höfe verließen die Menschen die Häuser, brachten die Haustiere hinaus, und von einem Hof, auf dem Silberfüchse gezüchtet werden, mußten alle Tiere abtransportiert werden.
Es wurde eine glänzende Hilfeleistung ausgeführt, um das Feuer zu löschen, berichtet Sunnmørspostens Korrespondent. Lens.
<9> Rekdal auf Gursken und lensmannsbetjent<10> Sørli leiteten die Arbeiten. - Über 200 Mann nahmen daran teil.
Aus der gesamten Umgebung kamen Menschen, die helfen wollten. Außer aus Sør-Brandal und Hakallestranda kamen Menschen in Autos und Booten von Gurskøy, aus Larsnes und Rovde, und lensmannen in Fiskå sandte Leute aus seinem Bezirk. M. R. F.s Schiff "Sunnmøre", das sich auf dem Weg von Bergen nach Ålesund befand, bemerkte den Brand und fuhr nach Sør-Brandal, wo 70 Mann an Land gingen und bei den Löscharbeiten halfen. Aus Ulsteinvik bekam man drei Feuerspritzen, aus Fiskå eine. Autos und Boote strömten aus allen Richtungen herbei.
Das Feuer breitete sich mit rasender Geschwindigkeit aus, nachdem es erst einmal Macht bekommen hatte, berichtet unser Korrespondent. Eine Zeit war es unmöglich, zu sagen, wann es gelöscht werden konnte. Es war zugleich ein sowohl furchterregender als auch beeindruckender Anblick.
Der Feuerschein war in ganz Søre Sunnmøre
<11> zu sehen. - Sunnmørsposten bekam auch gestern nachmittag eine Meldung von Måløya, daß man dort auf den Brand aufmerksam geworden wäre. Hier in Ålesund konnte man den Brand deutlich sehen, und er war gestern abend das gewöhnliche Gesprächsthema. Unter den Menschen wurde auch diskutiert, ob man aus Ålesund Hilfe senden sollte.
Von Sande kalkverk bekam Sunnmørsposten folgende Meldung:
Gestern fuhren viele Menschen von hier nach Sør-Brandal hinüber und wollten bei den Löscharbeiten helfen. Die meisten von ihnen sind heute gegen 9 Uhr nach Hause gekommen, nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Von hier aus hatten wir den besten Überblick und konnten den Brand auf der Seite von Brandal vom Strand bis ins Gebirge verfolgen. Es nahm alles, Heide und Wald, Torfstiche und Torfschuppen, auf der gesamten Halbinsel zwischen Sør Brandal und Hakallestranda - bis heran an die Höfe oder das Meer.
Es war ein Anblick, ebenso großartig wie scheußlich und unheimlich. Besonders nachdem es dunkel geworden war, war es ein imponierender Anblick. Das Feuer war wie ein lebendiger Arm, der sich bog und wand und sich über verbranntes Land wälzte. Am schlimmsten war es, als es die Anpflanzung auf Øvrelid nahm, einen Wald, der jetzt ungefähr 20 Jahre alt war..."
So weit Sunnmørsposten.

Aber auch die neue Vestlandsnytt (erstes Erscheinen im Jahre 1935) hatte ihre Version, und am 25. Januar heißt es folgendermaßen:
"...Riesenbrand in Sørbrandal am Freitag. Freitag morgen wollte ein Mann in Sørbrandal etwas Heide auf einer Weidefläche abbrennen. In dem knochentrockenen Heidekraut griff das Feuer schlimmer als in Schießpulver um sich, und nach kurzer Zeit hatte es sich in einem Umfang ausgebreitet, daß er dem völlig machtlos gegenüberstand... Als das Feuer am Freitagabend am schlimmsten wütete, sah es so aus, als ob die Kirche von Åram, Øvrelida, Arset und Sandvika nicht mehr zu retten wären, und viele trieben die Haustiere ins Freie und machten sich bereit, ihre Häuser zu verlassen. Die furchtbaren Flammen schienen weit auf das Meer hinaus, und sonst sah man den Feuerschein von Måløy bis Ålesund... Eine Weile sah es rein unheimlich aus, als brennender Torf durch die Luft flog und auf die Häuser und mitten in die Menschenmenge rieselte, doch kam niemand zu Schaden..."

Das war etwas von dem, was die Zeitungen in den darauffolgenden Tagen zu berichten hatten, und, wie zu erwarten war, war der Brand lange Zeit Gesprächsthema zwischen den Menschen. Diejenigen, die so unglücklich waren, Verursacher des Großbrandes zu sein, hatten es nicht sonderlich gut in der ersten Zeit danach und bekamen den Unwillen über das Ereignis durchaus ab und an zu spüren. Doch nach und nach erkannten die meisten, daß das ganze eher zum Vorteil als zum Schaden gewesen war. Das abgebrannte Gebiet war viele Sommer über mit grünem, saftigem Gras bedeckt, wo es früher nur Wacholder und dichtes Heidekraut gegeben hatte. Die Schafe fanden besseres und mehr Weideland, und die Lämmer waren schwerer als vorher. Sogar die Schafe aus Sandvika verließen ihre alten Weideplätze südlich Sandvikvatnet und zogen zu dem "neuen Gras" nördlich des Gebirges. Und seitdem haben sie sich dort, auf den Mooren und Höhen bis hinauf auf Nystøylhonnet<12> und bis nach Dalebøen, gehalten.

Nun, nichts ist so schlecht, als daß es nicht für etwas gut wäre, sagt ein altes Sprichwort, und alles kam wieder aufs beste in Ordnung, doch viele Jahre später noch benutzten die Leute den Großbrand als Bezugsdatum, wenn das eine oder andere Ereignis zeitlich bestimmt werden sollte.


<1> STORBRANDEN. Eit 50-årsminne, Segn og Soge Nr. 11 (1987), S. 3 ff. [Zurück]
<2> Dial. für Kraksethornet, 456 m, oberhalb Krakset gelegener Berg. [Zurück]
<3> vermutlich ist derjenige gemeint, an dem der Brand seinen Ausgang genommen hatte. [Zurück]
<4> Windstärke 7 oder 9. Eine Übersicht über die norwegischen und deutschen Bezeichnungen der Windstärken finden Sie hier. [Zurück]
<5> Abk. für Møre og Romsdal Fylkesbåtar. Betreibt auch heute noch Liniendienste entlang der Küste sowie die Fähren in Møre og Romsdal. [Zurück]
<6> Lensmann: Öffentlich Bediensteter auf dem Lande mit Polizeigewalt und verschiedenen administrativen Aufgaben. Ähnlich: lensmannsfullmektig und lensmannsbetjent, jeweils lensmannen untergeordnet. [Zurück]
<7> Etwa: "Gruß an Sørli, Almestad hackt Holz." [Zurück]
<8> 1 mål = 1.000 m². [Zurück]
<9> Vermutlich "lensmann", "lensmannsfullmektig" oder "lensmannsbetjent"; vgl. auch Fn 6. [Zurück]
<10> Vgl. Fn 6. [Zurück]
<11> Südliches Sunnmøre. [Zurück]
<12> Dial. für Nystøylhornet, 609 m, oberhalb Nystøylen gelegener Berg. [Zurück]

Erstellt: 29. August 2000 - Letzte Änderung: 18. November 2000