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Sehens- und Wissenswertes

gibt es eine ganze Menge. Die nachfolgenden Angaben dienen zugleich als Glossar der meisten der erwähnten Orts- und Landschaftsnamen, soweit sie nicht bereits auf der vorherigen Seite erläutert worden sind:

Akershus
Fylke, 4.900 km², 446.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Oslo

Aksla (Hakallestranda)
Berg (175 m) oberhalb von
Åram.

Aksla (Ålesund)
Berg innerhalb
Ålesunds. 418 Treppenstufen und eine Autostraße führen hinauf.

Almenning
Ansiedlung am Nordufer von
Nordfjorden, 7 km östlich von Måløy. Guter Blick auf Hornelen.

Arset
Ansiedlung am Westufer von
Hallefjorden.

Bergen
a) Zweitgrößte Stadt Norwegens, an Pudde- und Byfjorden gelegen. Wurde im Jahre 1070 von Olav Kyrre gegründet und entwickelte sich zur zeitweise größten Stadt Skandinaviens; Hansestadt ab 1350. Heute nimmt B. eine herausragende Rolle in Verkehr, Handel, Verwaltung und Ölgewinnung ein und hat darüber hinaus eine zentrale touristische Bedeutung.
Unter anderem sehenswert:
·Bergenhus festning. Håkonshallen in gotischem Stil wurde 1261 fertig, Rosenkrantztårnet in den Jahren 1562-68 errichtet. Die übrigen Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert.
·Bergens sjøfartsmuseum. Ausgestellt werden Schiffsmodelle, Gemälde, Fotografien, Schiffausrüstung wie Anker, Karten und Navigationsinstrumente.
·Bryggen mit Det hanseatiske museum. Der älteste Teil wurde nach einem Brand im Jahre 1702 wiederaufgebaut. Ein Feuer im Jahre 1955 zerstörte mehrere Häuser; danach durchgeführte Ausgrabungen brachten aufsehenerregende Funde zutage.
·Bryggens museum, an Mariakirken, beherbergt auch das Institut für Mittelalterarchäologie. Die Ausstellungsstücke stammen aus Ausgrabungen auf Bryggen.
·Domkirken. Der älteste Teil stammt aus dem späten 12. Jahrhundert.
·Fiskerimuseet, Skoltegrunnskaien. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die Fischerei und ihre Entwicklung.
·Fisketorget, der berühmte Fischmarkt, am Ende von Vågen.
·Gamle Bergen, Sandviken. Freilichtmuseum, das aus 30 alten, typischen Bergenser Häusern besteht, die zu einem eigenständigen Stadtteil zusammengestellt worden sind.
·Troldhaugen, 10 km außerhalb des Zentrums. Heim von Nina und Edward Grieg in viktorianischem Stil.
·Fløybanen, Schrägaufzug auf Fløyen, 320 m. Schöne Aussicht auf Stadt und umgebende Berge.
b) Verwaltungssitz von
Hordaland.
c) Gemeinde in
Hordaland, 470 km², 224.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Bergsnev
Ansiedlung oberhalb von
Kobbevik, ca. 1 km von Sandvik entfernt. Von 1940 bis 1945 Stellung einer deutschen Küstenbatterie.

Bjørnholmen
Holm südöstlich von
Haugsholmen.

Borgund
Ansiedlung an der Ostseite von
Stadlandet und am Fuße von Revjehornet. Vor B. liegt Borgundholmen, wo durch Ausbaggern ein sicherer Hafen für kleinere Fahrzeuge geschaffen worden ist. Straße nach Leikanger (4,5 km).

Borgundvåg
Ansiedlung an der Ostseite von
Stadlandet, ca. 1 km westlich von Borgund. Molenhafen mit kleinen Schwimmstegen und privaten Anlegern.

Brandalselva
Kleiner Fluß, der in Børevatnet entspringt und bei
Brandal in Hallefjorden mündet.

Breidsundet (Breisundet)
Gewässer zwischen den Inseln Hareidlandet und
Godøy.

Bremanger (Bremangerlandet)
Insel südlich von
Måløy. Höchste Erhebung ist Hornelen, eine Art Hochplateau (860 bis 890 m).

Buholmen
Mehrere kleine Holme westlich von
Hovden.

Buholmen lykt

Buholmsundet
Durchfahrt zwischen
Hovden und Buholmen.

Dalsnibba
Berg (1495 m) oberhalb
Djupvasshytta. Eine Autostraße (Nibbeveien) führt auf den Gipfel. Herrliche Aussicht auf Geiranger und Geirangerfjorden.

Decca
ist ein elektronisches Navigationssystem, dessen Signale die Position des Empfängers im Verhältnis zum Sender ergeben und auf speziellen Seekarten zur Standortbestimmung benutzt werden. Das System besteht aus einer Vielzahl von Senderketten, die sich in der Regel aus je einem Haupt- und drei Tochtersendern zusammensetzen. Der Sender auf
Stad gehörte zur Trøndelagskette und war ein Tochtersender von Skarsøy; weitere Töchter standen bei Rørvik und Berkåk.
Im Zeitalter einer fortschreitenden Anwendung der Satellitennavigation auch auf kleineren Fahrzeugen und bis in den Freizeitbereich hinein geht die Bedeutung landgestützter elektronischer Navigationshilfen (und damit auch von Consol und Loran-C) ständig zurück, was dazu geführt hat, daß die Trøndelagskette außer Betrieb genommen wurde. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß nunmehr auch im Gebiet um
Stad herum das Mobiltelefon benutzt werden kann.

Djupvasshytta
Wasserscheide, an Rv 63 gelegen. Von hier beginnt die
Otta, als kleiner Bach in Richtung Ottadalen zu laufen, um bei Otta in Lågen zu münden. Abzweigung einer Autostraße (Nibbeveien) auf den Gipfel von Dalsnibba. Siehe auch Ørneveien.

Dombås
Ort mit ca. 1.500 Einwohnern an der E 6. Hier zweigt Rv 9 ab, um nach
Åndalsnes zu führen, begleitet von einer Eisenbahnlinie, die ebenfalls in D. von der nach Trondheim weiterführenden Hauptstrecke abgeht. Drei Denkmäler erinnern an die Kämpfe im Jahre 1940. Deutsche Fallschirmjäger wollten den Fluchtweg von König und Regierung abschneiden, wurden aber von norwegischen Kräften niedergekämpft. Daraufhin nahmen die Deutschen Geiseln aus der Zivilbevölkerung.

Dovre
a) Ort mit ca. 400 Einwohnern, Verwaltungssitz für b).
b) Gemeinde in
Oppland, 1.370 km², 3.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Dovrefjell
Gebirge (Hochplateau) nördlich von
Dombås, durchzogen von der E 6. Höchster Punkt der Straße 1026 m, höchste Erhebungen des Gebirges Snøhetta (2286 m) und Svånåtindan (2215 m).

Drage (Dragsgrenda)
Ansiedlung an der Westseite von
Stadlandet am Nordufer von Sildegapet. Hier beginnt Dragseidet, eine Senke, die sich über Stadlandet hinweg nach Leikanger zieht. In alten Zeiten wurden hier Boote auf dem Landweg transportiert, um Stadhavet zu vermeiden. Zur Zeit gibt es sehr konkrete Pläne, Stadlandet mit einem Tunnel für kleinere und mittlere Schiffe zu durchstoßen.

Dragsvika
Bucht vor
Drage.

Drøbak
Verwaltungszentrum der Gemeinde
Frogn in Akershus, ca. 2.800 Einwohner. Am 9. April 1940 versenkte die in der Nähe befindliche Festung Oscarsborg mit Kanonen- und Torpedobeschuß den deutschen Kreuzer Blücher, dessen Wrack immer noch an der Untergangsstelle liegt.

Eid
Gemeinde in
Sogn og Fjordane, 470 km², 5.800 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Nordfjordeid.

Eide
Ansiedlung am Ende von Moldefjorden (nicht zu verwechseln mit dem Fjord gleichen Namens, an dem die Hauptstadt von
Møre og Romsdal, Molde, liegt). Von hier führt Rv 618 in zwei verschiedene Richtungen: einerseits nach Selje, andererseits nach Almenning, wo sie auf die Reichsstraße 15 trifft.

Eidsdal
Ort am Südufer von
Norddalsfjorden, Fähre nach Linge. Gemeinde: Norddal.

Ellingsøy
Insel nördlich von
Ålesund, womit es durch einen Tunnel verbunden ist. Weitere Tunnelverbindung mit Valderøy.

Eltvik
Ansiedlung an der Ostseite von
Stadlandet, etwa 4 km nördlich von Borgundvågen.

Ervik

Ervika
a) Andere Bezeichnung für
Ervik.
b) Die Bucht vor
Ervik.

Erviksanden
Der Strand von
Ervik.

Espeneset
Kleine Landzunge, ragt südwestlich von
Åram in Hallefjorden hinaus. Auf E. selbst und westlich davon während des Zweiten Weltkrieges zahlreiche deutsche Stellungen und Befestigungen, die auch heute noch vorhanden sind.

Fiskå (Fiskåbygd)
- N62°06' E005°34' - Verwaltungszentrum der Gemeinde
Vanylven. Hier zweigt die Straße nach Hakallestranda von Rv 61 ab.

Flugevåg
Ansiedlung an der Ostseite von
Vanylvsfjorden, etwa 4 km südlich von Sandvik. Molenhafen mit zwei kleinen Schwimmstegen.

Flugevågholmane
Gemeinsamer Name der vor
Flugevåg gelegenen Holme. Die größten sind Galgeholmen sowie Klubb- und Flatholmen.

Flugevågneset
Landzunge bei
Flugevåg.

Flusund
Ansiedlung an der Westseite der Insel Bergsøy. Gemeinde:
Herøy.

Framnes
Kurort, ca. 5 km südlich von
Norheimsund. Im Zweiten Weltkrieg wurden hier die Frauen und Kinder aus Telavåg interniert, nachdem deutsche Truppen im Rahmen einer Vergeltungsaktion den Ort dem Erdboden gleichgemacht und die männliche Bevölkerung nach Deutschland deportiert hatten.

Frekøy, Vestre
Kleine Insel nordwestlich von
Haugsholmen. An ihrer Westseite Haugsholmen fyr.

Frekøy, Østre
Kleine Insel nordwestlich von
Haugsholmen.

Frogn
Gemeinde in
Akershus, 90 km², 12.200 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Drøbak.

Fureneset
Landzunge an der Westseite von
Stadlandet, etwa 10 km westlich von Leikanger.

Fylke
Verwaltungseinheit, deren politische Selbständigkeit zwischen einem deutschen Verwaltungs- bzw. Regierungsbezirk und einem Bundesland einzustufen ist.

Galgeholmen (Galiholmen)
Größter der
Flugevågholmane, höchster Punkt 10 m über dem Meeresspiegel. Teilweise mooriges Gelände. Der Überlieferung nach soll der Holm früher als Richtstätte benutzt worden sein, worauf auch der Name hindeutet.

Geiranger
- N62°06' E007°13' - ist der in touristischer Hinsicht wohl bekannteste Ort Norwegens und liegt am Ende von
Geirangerfjorden. Haupterwerbszweig ist der Tourismus; die Einwohnerzahl von normalerweise etwa 300 erhöht sich in der Saison, in welcher der Ort auch von durchschnittlich mehr als 100 Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird, um ein Vielfaches.

Geirangerfjorden
zweigt von Sunnylvsfjorden in westlicher Richtung ab und ist von hohen Bergen umgeben, die nahezu überall steil ins Wasser abfallen, so daß die Besiedelung - abgesehen von
Geiranger - sehr spärlich ist. Hoch oben sind vereinzelte Bauernhöfe zu sehen, deren Bewirtschaftung aufgegeben worden ist und die nun als Freizeitbehausungen dienen - besonders bekannt sind Knivsflå auf der Nord- und Skagaflå sowie Blomberg auf der Südseite in einer Höhe von jeweils etwa 400 m. Von den steilen Berghängen lösen sich oft größere kleinere Steinlawinen.
Sehenswert:
·Djevlegjølet, ein tiefer, aber sehr enger Riß im Felsen, der sich vom Fjord bis in eine Höhe von 1250 m hinaufzieht.
·Brudesløret und De syv søstre, zwei Wasserfälle, die aus großer Höhe senkrecht herabstürzen.

Giske

Godøy

Grotli
Hochgebirgshotel auf
Strynefjellet. Kleine Ausstellung über das Reisen zu alter Zeit und die Luftkämpfe im April 1940. Beliebter Unterkunftsort für Forellenangler und Sommerskiläufer, Abzweigung der alten Straße über das Gebirge (Gamle Strynefjellveien).

Grynnefluda
Untiefe (13 m) mit drei Unterwasserklippen (3, 2,7 und 9 m) nördlich von
Galgeholmen.

Gudbrandsdal
Das Tal erstreckt sich 160 km lang von
Lillehammer bis Dombås.

Gursken
a) Schmaler Fjord, der sich ca. 4 nm von
Sandsfjorden in Gurskøya hineinschneidet, umgeben von hohen Berghängen und mit bedeutender Besiedelung an seinen Ufern.
b) Bezeichnung für
Gurskøy.

Gurskøy
Insel südwestlich von
Ålesund.

Gussdalen
Tal, das sich von
Åheim in südwestlicher Richtung erstreckt. Umfangreiche Gewinnung von Olivin im Tagebau.

Hakallestranda
Bezeichnung der Küstenstrecke an der Ostseite von
Vanylvsfjorden zwischen Flugevåg und Åram.

Hallefjorden
trennt
Gurskøy im Süden vom Festland. Auf der Nordseite sind das Gelände recht steil und die Besiedelung spärlich, auf der Südseite hingegen - trotz ebenfalls steiler Berghänge, aber wegen eines recht breiten Uferstreifens - gibt es eine recht dichte Besiedelung. An der Einmündung von Syvdsfjorden (zwischen Koparnes und Syvdsnes) wechselt der Fjord seinen Namen und wird zu Rovdefjorden.

Halselandet
Die Gegend um
Halsen.

Halsen
Ansiedlung unterhalb von Hammaren, ca. 300 m südlich von
Sandvik.

Hamar
a) Bedeutende Industriestadt an Mjøsavatnet - Werkstatt- und Nahrungsmittelbetriebe, von denen einige mit der umliegenden Landwirtschaft verknüpft sind. Während der Olympischen Winterspiele im Jahre 1994 neben
Lillehammer einer der fünf weiteren Austragungsorte.
Unter anderem sehenswert:
·Jernbanemuseet zeigt die Entwicklung der norwegischen Eisenbahn. Ausstellungshalle mit älteren Lokomotiven und Wagen.
·Olympische Eissporthalle. Das Dach ist einem umgedrehten Bootsrumpf nachempfunden.
·Skibladner, Raddampfer der im Sommer über Gjøvik nach
Lillehammer fährt.
b) Verwaltungssitz von
Hedmark.
c) Gemeinde in
Hedmark, 350 km², 26.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Hareid
a) Ort mit ca. 2.000 Einwohnern an der Nordwestseite von Hareidlandet. Bedeutende Industrie, unter anderem Fertigung von Schiffssektionen und Kunststoffbooten sowie Möbelherstellung. Fähre nach Sulesund auf Sula, Schnellboot (nur Personenbeförderung) nach
Ålesund. 3 km südwestlich Hjørungavåg, wo Håkon Jarl im Jahre 986 über dänische Wikinger siegte; Bautastein. Auf Overåneset Monument zur Erinnerung an die Schlacht und Badestrand.
b) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 80 km², 4.700 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Haugsfjorden
Bezeichnung für das Gewässer zwischen
Haugsholmen und Åramsundet.

Haugsholmen
- N62°11' E005°25' - ist von aus gut sichtbar und stellt ein kleines Inselreich für sich dar. Neben dem eigentlichen H. selbst, Bjørnholmen sowie
Vestre und Østre Frekøy besteht es aus einer Vielzahl kleiner und kleinster Schären und Holme, vom Festland durch Haugsfjorden getrennt. In der Vergangenheit hatte H. große Bedeutung für die Heringsfischerei, lag es doch günstig zu den damaligen Fischgründen. Aus diesem Grunde entwickelte sich dort ein lebhaftes Wirtschaftszentrum für Fischerei, Handel und Verarbeitung. Doch Anfang der 60er-Jahre gingen die Fänge immer mehr zurück - es war das Ende einer Epoche, die sich über viele Jahrzehnte erstreckt hatte. Für H. bedeutete diese Entwicklung nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den sozialen Niedergang. Immer mehr Bewohner verließen die Inseln, die Heringsölfabrik, vormals größter Wirtschaftsfaktor der Gegend, wurde stillgelegt. Heute bieten ihre teilweise eingestürzten und zerfallenden Ruinen einen unheimlichen Anblick, wenn man sich mit dem Boot nähert, und die Bevölkerung besteht noch aus zwei Personen.
Die Gewässer im Schutze von H. werden oft von kleineren Schiffen als Warteposition genutzt, wenn das Wetter zu schlecht ist, um
Stadlandet zu umrunden. Ansonsten ist das Meer bei H. (Vanylvsgapet) als Gegend mit schwerer See bekannt. Bei Sturm aus nordwestlicher Richtung treten sowohl über Ristefluene (13 und 14 m) als auch über Kjeftflua (11 m) Grundseen auf. Diese beiden Untiefen liegen nur ca. 3,5 km nordwestlich von Haugsholmen fyr.
Eine gewisse Bedeutung kommt H. aber auch heute noch zu:
Zum einen befindet sich ein militärischer Beobachtungsposten auf der Insel, der zwar in unseren Friedenszeiten nicht mehr besetzt, aber - für alle Fälle - nicht aufgegeben worden ist. Über viele Jahre hinweg war Petter Nybø als oppsynsmann
<1> damit betraut, den Zustand der Anlage im Auge zu behalten und notwendige Reparaturen zu veranlassen. Im April 1999 wurde er im Rahmen einer Feierstunde auf einem Marinefahrzeug aus dieser Aufgabe entlassen.
Zum anderen ist
Vestre Frekøy der Standort von Haugsholmen fyr.

Haugsholmen fyr
Wichtiges Küstenleuchtfeuer (N62°10,7' E005°22,3') für die Einfahrt in
Vanylvsgapet und Vanylvsfjorden sowie die im Schutze der Inseln gelegene Strecke nach Ålesund, auf der Westseite von Vestre Frekøya, Nr. 3010 in Norsk Fyrliste. Weißes Steinhaus, 10,0 m über Grund. Höhe des Feuers selbst: 19,7 m. Klassifizierung: Unbemannte Fyrstasjon 4. Ordnung<2>, Energieversorgung durch Netzstrom mit Notaggregat.
Zur Geschichte: Bereits im Jahre 1874 wurde in einer Parlamentsvorlage ausführlich begründet, wie wichtig es sei, ein Leuchtfeuer in der Einfahrt nach
Vanylvsgapet zu errichten. Unter anderem wurde hervorgehoben, daß von denjenigen offenen und ungeschützten Küstenstrecken, wo es wichtig sei, den Weg innerhalb des Fahrwassers oder in den Hafen hinein zu markieren, Stadhavet eine der am meisten gefürchteten war. Es gab viele Havarien und Schiffbrüche, zum Teil auch deswegen, weil man keine Hilfsmittel hatte, um in Vanylvsgapet einzulaufen und daher gezwungen war, bei Sturm auf der offenen See zu bleiben.
Im Frühjahr 1875 begannen die Bauarbeiten, die im Herbst 1876 abgeschlossen werden konnten. Am 11. Oktober 1876 ging das Feuer in Betrieb.
Nach einigen baulichen Veränderungen in den Folgejahren - sowohl hinsichtlich der Gebäude als auch das Feuer selbst betreffend - wurde es im Frühjahr 1945 bei einem alliierten Luftangriff beschädigt und funktionsunfähig gemacht, doch bereits im November desselben Jahres wieder in Betrieb genommen.
Als der damalige Leuchtturmwärter im Jahre 1980 aus Altersgründen in den Ruhestand ging, erfolgte die Umstellung auf automatischen Betrieb
<3>.
Schon oft habe ich in dunklen Frühjahrs- und Herbstnächten am Fenster gestanden und dem beruhigenden Zwinkern zugeschaut, das da von
Vestre Frekøy aus in das Dunkel gesandt wird. Einer der drei roten Sektoren von Haugsholmen fyr ist auch von Hammaren aus sichtbar, ebenso wie drei andere Seezeichen, die mit ihrem Blinken und Blitzen in rot, grün und weiß den Weg durch dieses gefährliche Fahrwasser weisen. Im Sommer kann man sich dieses Anblicks allerdings nicht uneingeschränkt erfreuen - vom 22. Mai bis zum 15. Juli sind die Leuchtfeuer in diesen Breiten aufgrund der Lichtverhältnisse gelöscht<4>.

Hedmark
Fylke, 27.400 km², 186.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Hamar.

Hendanes fyr

Herøy
Gemeinde in
Møre og Romsdal, 120 km², 8.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Fosnavåg.

Hoddevik

Holmetangen
Holm in der Einfahrt zum Hafen von
Larsnes.

Honningsvågen (Stattvågen)

Hordaland
Fylke, 15.600 km², 427.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Bergen.

Hornelen
Höchste Erhebung auf
Bremanger in der Gemeinde gleichen Namens.

Hovden

Hundsneset
Ansiedlung, etwa 4 km westlich von
Fiskå, mit einer gleichnamigen Landzunge.

Håberg
Ansiedlung, etwa 750 m südlich von
Bergsnev.

Karten
Unbedingt erforderlich: Cappelen Kart Blad 2 (Midt-Norge I/Mittel-Norwegen I). Straßenkarte 1:325.000, auf dem Kontinent verlegt bei Kümmerly+Frey (ca. DEM 17,--).Empfehlenswert: Topographische Karte von Norwegen 1:50.000 (Topografisk Hovedkartserie - M711). Die hier interessierenden Blätter sind Blad 1119 III (Vanylven) und Blad 1019 II (Stad). Preis jeweils ca. NOK 50,--.

Kinn
Insel vor Florø, wo der Überlieferung nach ein Teil des Gefolges von
Sunniva an Land gegangen sein soll. Der Rest landete auf Selja. An der Nordwestseite von K. befindet sich eine Kirche aus dem Mittelalter.

Kjerringa (Vestkapp)

Kjøde
Ansiedlung am Ende von
Kjødepollen. Abzweigung von Rv 618 über Eide nach Selje.

Kjødepollen
Seitenarm von
Vanylvsfjorden, von hohen, teils waldbedeckten Bergen umgeben, die überwiegend steil zur See hin abfallen.

Kleidung
Auch im Sommer kann auf warme und Regenbekleidung sowie festes Schuhwerk nicht verzichtet werden, während gleichzeitig T-Shirt und Sandalen nicht fehlen dürfen, damit man für alle Eventualitäten gerüstet ist. Gummistiefel sind zu allen Jahreszeiten ein "Muß"; sei es zum Fischen, am Strand oder für Bergtouren(!) - wegen des vielfach sumpfigen Geländes.

Klovning
Ansiedlung unterhalb von
Nystøylhornet, etwa 3 km nördlich von Sandvik. Mole und mehrere Kais für Kleinboote.

Kobbevik
Ansiedlung, etwa 1 km nördlich von
Sandvik, mit Resten zahlreicher deutscher Befestigungen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Kolonnekjøring
kann zu bestimmten Jahreszeiten die einzige Möglichkeit sein,
Strynefjellet oder andere Gebirgsübergänge zu passieren. Sunnmørsposten hat dazu folgende Hinweise veröffentlicht:<5>
"In der Kolonne zu fahren, heißt, seine Kräfte mit den Wettergöttern zu messen. Ein hartes Erlebnis, anstrengend und nicht ungefährlich. Hier folgen 10 Ratschläge für kolonnekjøring:
Bevor du losfährst:
1. Verschaffe dir eine Übersicht über mögliche Umfahrungsstrecken. Informiere dich über den Straßenzustand und sorge dafür, daß das Fahrzeug den Verhältnissen entsprechend bereift ist (am besten mit Schneeketten).
Das kolonnekjøring selbst:
2. Aus Sicherheitsgründen kann nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen in die Kolonne aufgenommen werden.
3. Die Räummannschaften sind berechtigt, Verkehrsteilnehmer zurückzuweisen, wenn sie den Eindruck machen, dem anstrengenden kolonnekjøring nicht gewachsen zu sein. Dies können Personen sein, die nicht über ausreichend warme Kleidung verfügen, Personen in Fahrzeugen mit technischen Mängeln oder Fahrzeuge, die unzureichend bereift sind (z. B. ohne Schneeketten).
4. Taschenlampe, Abschleppseil und Schneespaten sowie Verpflegung und warme Getränke leicht zugänglich im Fahrzeug unterbringen.
5. Sichtverbindung zu dem vorausfahrenden Fahrzeug halten.
6. Möglichst gleichmäßige Geschwindigkeit einhalten.
7. Die Frontscheibe von der Belüftungsanlage mit kalter Luft anströmen lassen.
8. Nebelschlußleuchte und, wenn vorhanden, Nebelscheinwerfer einschalten.
9. Nicht aus der Kolonne ausscheren oder versuchen zu wenden.
10. Wenn du anhalten mußt oder die Kolonne zum Stillstand kommt, sich nicht vom Fahrzeug wegbewegen. Das kann lebensgefährlich sein."

Koparnes
Anleger an der Mündung von
Syvdsfjorden in Rovde- bzw. Hallefjorden für die Fähre nach Årvik. Die Fährverbindung nach Syvdsnes wurde vor einigen Jahren eingestellt - sehr zum Ärger der Berufspendler. Bestrebungen, auch auf politischer Ebene, zumindest einige Touren am Morgen und Nachmittag wieder aufzunehmen, blieben bislang erfolglos.

Krabberake
ist ein Vergnügen besonderer Art, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Es geht dabei um die "Jagd" auf die wohlschmeckenden Krebse, denen für gewöhnlich mit Reusen nachgestellt wird, die sich aber auch auf andere Weise fangen lassen -
mit den bloßen Händen. Notwendig sind hierfür neben einem offenen Boot und ruhiger See eine bereits weit fortgeschrittene Abenddämmerung (Dunkelheit wäre ideal, birgt jedoch gewisse Gefahren, was die Orientierung anbelangt) und eine möglichst starke Taschenlampe. Mit dem Boot fährt man dicht an das Ufer eines der zahlreichen Holme und leuchtet dann in das flache Wasser hinab. Von dem Lichtstrahl werden die Krebse angelockt und beginnen, der Wasseroberfläche entgegenzustreben, indem sie an den Felsen hinaufklettern, und können leicht mit der Hand erreicht werden. Man greift sie seitlich von hinten, um den Scheren zu entgehen, die überraschend fest zupacken können, und befördert sie ins Boot. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allenfalls das Gefühl, das die Tiere dadurch auslösen, daß sie mit ihren Beinen bisweilen die Hand umklammern. Doch eine köstliche Mahlzeit ist der Lohn der Mühe...

Krakset
Ansiedlung, etwa 2 km nördlich von
Sandvik, am Fuße von Kraksethornet.

Kraksethornet
Berg (456 m) oberhalb von
Krakset.

Krokedalen
Tal, das sich von Krokevik bis nach
Krokedalsvatnet hinaufzieht.

Krokedalsvatnet

Kråkenes
Ansiedlung an der Nordwestspitze von
Vågsøy.

Kråkenes fyr

Kvalheim
Ansiedlung an der Westseite von
Vågsøy; liegt an der Straße von Raudeberg nach Kråkenes.

Kvam
a) Ort an der E 6, ca. 1.000 Einwohner. Im Jahre 1940 fanden bei K. die heftigsten Kämpfe in
Gudbrandsdalen zwischen deutschen, britischen und norwegischen Verbänden statt. Informationstafel an der Kirche. Gemeinde: Nord-Fron.
b) Gemeinde in
Hordaland, 620 km², 8.600 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Norheimsund.

Kvamsøya
Insel, die durch
Haugsfjorden vom Festland getrennt wird.

Kvitenes
Landzunge an der Nordostspitze von
Stadlandet.

Langeneset
Landzunge, auf welcher sich Kirche und Hafen von
Åram befinden.

Langevatn
See auf
Strynefjellet. Hier zweigt Rv 58 nach Geiranger von Rv 15 ab bzw. stößt (in Gegenrichtung) darauf.

Larsnes
Ort an der Südseite von
Gurskøy, ca. 500 Einwohner, Verwaltungssitz für die Gemeinde Sande. Fähre nach Åram, Voksa und Kvamsøya.

Leikanger (Stadlandet)

Lesja
a) Ort an Rv 9. Abzweigung einer Mautstraße nach Vågå.
b) Gemeinde in
Oppland, 2.260 km², 2.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Lidamarka
Die Gegend um
Lidane.

Lidane
Ansiedlung oberhalb von
Sørbrandal. Die höchstgelegenen Höfe werden als Øvrelid, mittlere Lagen mit Midtlid bezeichnet.

Lillehammer
a) Liegt am nördlichen Ende des Sees Mjøsa. Ursprünglich reine Industriestadt, hat sie sich in den letzten Jahren dem Dienstleistungssektor zugewandt. Hauptaustragungsort der Olympischen Winterspiele 1994.
Unter anderem sehenswert:
·De Sandvigse samlinger auf Maihaugen bestehen zunächst aus einem Freiluftmuseum, in dem typische Hoftypen aus
Gudbrandsdalen zusammengetragen worden sind - vom Großbauernhof bis zur Häuslerkate. 130 alte Gebäude und mehr als 50.000 Exponate vermitteln einen Eindruck der alten Kultur des Tales. Darüber hinaus enthält ein Werkstättenbereich eine Reihe von Handwerkseinrichtungen aus ganz Norwegen mit Spezialabteilungen für Textilien, Sakralkunst und dergleichen.
·Norsk Kjøretøy Historisk Museum, Fahrzeugmuseum.
·Skibladner, Raddampfer, der im Sommer über Gjøvik nach
Hamar fährt.
·Zahlreiche Wintersportmöglichkeiten.
b) Verwaltungssitz von
Oppland.
c) Gemeinde in
Oppland, 480 km², 24.500 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Linefiske
bringt unter anderem das hervor, was bisweilen in den Fischabteilungen deutscher Kaufhäuser und Supermärkte als "norwegischer Angelschellfisch" angeboten wird, und hat doch mit dem Angeln, wie man es als Urlaubsvergnügen kennt, nur noch sehr entfernt etwas zu tun. Zwar werden auch hier Haken verwendet, aber ansonsten handelt sich dabei um eine professionelle Art des Fischfangs, auf kleineren Booten manuell, auf größeren Fahrzeugen (autoliner) weitgehend mechanisch betrieben.
Gefischt wird mit 10 bis 20 liner, jede ist 100 m lang und im Abstand von jeweils etwa 30 cm mit beköderten Haken bestückt. Zehn liner ergeben in ihrer Gesamtheit wiederum eine line; diese wird über das Heck gesetzt und mit einem komplizierten Leinen-, Anker- und Bojensystem bei einer Wassertiefe von etwa 40 m in der Schwebe gehalten. Gezogen wird mit einem hydraulisch betriebenen Spill, dem einzigen technischen Hilfsmittel an Bord - alles andere ist (anstrengende) Handarbeit.
Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Fahrt auf linefiske erinnern. Beim Auslaufen aus
Sandvika hatte gerade die Morgendämmerung begonnen. Haugsholmen fyr blinzelte uns aufmunternd zu, als wir bei leichtem Seegang in Vanylvsgapet einliefen und vor Kvitenes die erste line setzten. Danach ging es auf Stadhavet hinaus, in Richtung Stålrevet, wo die Wassertiefe zwischen 20 und 50 m variiert und ideale Bedingungen zum Fischen herrschen. Dort setzten wir die zweite line - am Ende dieses Vorganges waren wir so weit nach Südwesten vorgedrungen, daß wir dicht unter Kjerringa standen und nach Honningsvåg hineinsehen konnten. Das Wetter war ideal; nach einem schönen Sonnenaufgang hatten sich die nächtlichen Wolken verzogen, und es wehte nur ein schwacher Wind. Gegen 0900 Uhr passierte uns in strahlendem Sonnenschein Hurtigruta auf Nordkurs und wirkte selbst aus reichlicher Entfernung riesig - verglichen mit unserem Boot. Sonst herrschte wenig Verkehr so dicht unter der Küste.
Dann begann das Warten. Langsam in Richtung
Kvitenes zurücklaufend, tranken wir Kaffee und plauderten, bis die erste Markierungsboje in Sicht kam und die eigentliche Arbeit beginnen konnte. Auf dieser ersten Reise war ich zunächst nur Zuschauer und hatte genügend Zeit, gebannt zu verfolgen, wie Haken um Haken aus dem Wasser kam. In dem klaren Wasser konnte man schon frühzeitig sehen, ob etwas daran hing - was es war, zeigte sich jedoch erst kurz unter der Wasseroberfläche: Brosme, Kohl- und Schellfische, Plattfische der verschiedensten Arten, Seesterne und die unvermeidlichen Haie, denen an Bord mit großer Vorsicht zu begegnen war. Schnell füllte sich der Fischbunker,eine Art offener Kasten an Backbord, und noch bevor die erste line vollständig gezogen war, hatte das Boot merkliche Schlagseite; die weiteren Fische landeten an Deck, womit es für mich mit der Ruhe vorbei war. Der Fang mußte getrimmt werden, um das Boot wieder auf ebenen Kiel zu bringen - keine leichte Aufgabe, glitten die Fische doch durch die Bootsbewegungen heftig hin und her und waren kaum zu bändigen. Außerdem mußten wir bald mit den Füßen das Deck suchen, um nicht auf, sondern in den Fischen zu stehen.
Mittlerweile war es früher Nachmittag geworden. Von Südwesten her zog eine graue Wolkenwand herauf, und der Wind begann aufzufrischen. Noch hatten wir die zweite line erst zur Hälfte gezogen, als eine Windsee aufkam und der Seegang merklich zunahm. Es war ein recht seltsames Gefühl, hier draußen in einem Boot von knapp 8,5 m Länge zu sein und weiße Schaumkronen zu sehen, die in Augenhöhe herankamen.
Doch auch das hinderte uns nicht daran, die Arbeit zu beenden und die Heimreise anzutreten, während derer der Fang für den Verkauf vorbereitet wurde. Die Köpfe und Innereien der Fische wurden entfernt, und, begleitet von einer großen Schar Möwen, die sich gierig auf alles stürzten, was wir über Bord gehen ließen, liefen wir
Leikanger mit seiner Fischereigenossenschaft entgegen. Dort lieferten wir unseren Fang, nachdem wir uns das herausgesucht hatten, was wir selbst behalten wollten, an - sorgsam nach Fischarten und -größen sortiert. Nun bekamen wir auch zu wissen, wie erfolgreich wir gewesen waren: 675 kg dienten als Grundlage für die Berechnung des Erlöses - wir mußten also zu Beginn der Heimreise fast eine Tonne Fisch an Bord gehabt haben!
Gegen 1700 Uhr legten wir wieder in Sandvika an, das Ganze hatte also gute zwölf Stunden gedauert. Erst jetzt merkte ich, wie anstrengend alles gewesen sein mußte. Ich verspürte jeden Muskel meines Körpers, der schließlich einen halben Tag lang in ununterbrochener Bewegung gewesen war, und ging entsprechend früh zu Bett, um am nächsten Tag erst gegen 1100 Uhr aufzuwachen.
Als ich gegen Mittag zu Petter Nybø hinunterfuhr, war dieser mit den Nacharbeiten schon fast fertig: Die meisten Haken waren, falls erforderlich, gerichtet oder ersetzt und neu beködert worden, und der überwiegende Teil der liner befand sich bereits, in Kunststoffkübeln aufgerollt, in großen Gefriertruhen - klar zum nächsten Einsatz...

Literatur
Der beste mir bekannte Reiseführer ist das NAF veibok, herausgegeben von Norges Automobil Forbund, dem norwegischen Pendant zum ADAC, und auf norwegisch geschrieben. Wer sich das Buch besorgen möchte, findet die nächste NAF-Geschäftsstelle in
Måløy im Gebäude der Versicherung Gjensidige.
Weitergehende Informationen über die Gegend, in der wir uns aufhalten, findet man in Den norske los, der Fahrwasserbeschreibung für die norwegische Küste, und zwar in deren Bänden 3b (Bergen-Statt) und 4 (Statt-Rørvik). Band 3b hat den Vorteil, zweisprachig (norwegisch und englisch) verfaßt zu sein und - im Gegensatz zu älteren Auflagen - eine Fülle von Details zu enthalten, die auf den Freizeitskipper zugeschnitten sind, endet aber mit der Beschreibung von
Honningsvågen. Die Küste von Sunnmøre wird zur Gänze in Band 4 beschrieben, der (noch) nicht zweisprachig verfügbar ist - zumindest nicht in der von mir benutzten 5. Auflage von 1992. Trotzdem soll dieses Werk, das ich persönlich ebenfalls als Reiseführer betrachte, nicht unerwähnt bleiben.

Lom
a) Der Ortskern (ca. 700 Einwohner) wurde im Jahre 1990 für seine Gestaltung preisgekrönt.
Sehenswert:
·Lom stavkirke, erstmalig im Jahre 1240 erwähnt, jedoch bedeutend älter.
b) Gemeinde in
Oppland, 1.950 km², 2.600 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Maurstad
Ansiedlung am Nordufer von
Nordfjorden, Abzweigung von Rv 61 in Richtung Hareid und Ålesund.

Mehuken

Mobiltelefon
Auch im Urlaub kann es bisweilen ganz nützlich sein, das Mobiltelefon zur Verfügung zu haben. Man muß ja nicht jedes ankommende Gespräch annehmen - wer dazu nicht die Nerven hat, sollte von den vielfältigen Sperrfunktionen Gebrauch machen und hat auf diese Weise seine Ruhe, ist jedoch selbst in der Lage, bei Bedarf (oder im Notfall) Gespräche zu führen.
Hinsichtlich der Netzabdeckung war in der Vergangenheit zwischen der An- und Abreise und dem eigentlichen Aufenthalt zu unterscheiden - dieser Differenzierung bedarf es jedoch nun nicht mehr:
Auf den Routen 1 und 3 besteht - von einigen Unterbrechungen abgesehen - überwiegend ein guter Kontakt zu einem der beiden (GSM-)Netze. Route 2 hingegen hat zumindest im September 1995 lange unversorgte Strecken aufgewiesen, und zwar über fast den gesamten Verlauf des Rv 63 hinweg. Inwieweit sich daran zwischenzeitlich etwas geändert hat, ist mir nicht bekannt.
Die Netzversorgung endete bis ins Jahr 1997 hinein ein gutes Stück hinter
Fiskå; Hammaren war nicht mehr abgedeckt - die nächsten Einbuchungsmöglichkeiten waren neben Fiskå eine kleine Insel um den bereits erwähnten Kaufmann in Krakset herum sowie Åram. Damit war das eigene Mobiltelefon bei einem Aufenthalt auf Hammaren von nur geringem Wert: Wollte man telefonieren, hieß es, eine der drei Einbuchungsmöglichkeiten aufzusuchen - und dort gibt es jeweils eine Telefonzelle. Lediglich wer in der glücklichen Lage war, ein NMT-Gerät zu besitzen, konnte auch damals schon von Hammaren aus telefonieren. Die beschriebene Situation hat sich im Laufe des Jahres 1997 entscheidend verbessert, denn plötzlich konnte man auch GSM-Telefone auf Hammaren und in der Umgebung erfolgreich in Betrieb nehmen. Diese Veränderung war dem Umstand zu verdanken, daß die Decca-Station auf Stad außer Betrieb genommen wurde. Einer der beiden Masten wurde demontiert, der andere für die Versorgung des Gebietes mit mobiler Telefonie umgerüstet. Offenbar hat man dabei aber den NMT-Standard ausgespart, denn nach eigenen Erfahrungen ist die Feldstärke - und damit die Gesprächsqualität - gegenüber GSM merkbar eingeschränkt. Insgesamt sollte man sich nicht allzusehr darauf verlassen, auch wirklich überall telefonieren zu können. Mit kleineren und größeren "Funklöchern" muß immer wieder gerechnet werden, was wegen der durch die bergige und zerklüftete Landschaft hervorgerufenen Abschattungen nicht weiter verwunderlich sein sollte.

Molvika
Ansiedlung etwa 1 km südlich von
Sandvik.

Møre og Romsdal
Fylke, 15.100 km², 242.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Molde.

Movatna
See auf
Vågsøy, 292m über dem Meer, an der Straße von Raudeberg nach Kråkenes. Von hier ist eine Wanderung auf Mehuken möglich.

Måløy

Måløya
Kleine Insel in Ulvesundet, der
Vågsøy vom Festland trennt. Durch eine Mole mit Måløy verbunden.

Måsegga

Nedre Oppedal

Nedreberg
Ansiedlung in
Sørdalen.

Nibbeveien
Touristische Bezeichnung für die gebührenpflichtige Straße, die von
Djupvasshytta aus auf Dalsnibba führt und gewöhnlich vom 1. Oktober bis zum 1. Juni gesperrt ist.

Norddal
Gemeinde in
Møre og Romsdal, 940 km², 2.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Valldal.

Nordfjord
Fünftlängster Fjord Norwegens (105 km von Husevågøy bis Loen).

Nordfjordeid
Verwaltungszentrum (ca. 2.200 Einwohner) der Gemeinde
Eid in Sogn og Fjordane, am Nordufer von Nordfjorden gelegen.

Nord-Fron
Gemeinde in
Oppland, 1.150 km², 6.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Vinstra.

Norheimsund
- N60°22' E006°09' - Verwaltungszentrum (ca. 3.000 Einwohner) der Gemeinde
Kvam in Hordaland, am Westufer von Hardangerfjorden.

Nystøylen
Ansiedlung, etwa 2 km südlich von
Åram gelegen.

Nystøylfluda
Untiefe (1 - 3 m) vor
Nystøylen, teilweise bei Niedrigwasser sichtbar.

Nystøylhornet
Berg (609 m) oberhalb von
Nystøylen.

Nøresande
....

Olivin
....

Oppland
Fylke, 25.200 km², 182.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Lillehammer.

Oslo
a) Größte und zugleich Hauptstadt Norwegens am Ende von
Oslofjorden. Annähernd um 1048 von Harald Hårdråde gegründet, gewann die Stadt schon frühzeitig durch Handel, Schiffahrt und als Bischofssitz Bedeutung. Mag auch in der Folgezeit der Einfluß des Klerus weitgehend zurückgegangen sein, Handel und Seefahrt sind geblieben - Verwaltung und Dienstleistungen sind hinzugekommen.
Unter anderem sehenswert:
·Akershus festning og slott, vom Stadtzentrum aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, stammt aus dem Jahr 1300 und diente von 1319 bis 1380 als königliche Residenz. Später wurde es durch Christian IV zum Schloß umgebaut und wird heute unter anderem von der norwegischen Regierung zu Repräsentationszwecken genutzt.
·Folkemuseet auf Bygdøy vermittelt ein umfassendes Bild norwegischer Kultur nach der Reformation. 170 Häuser aus dem ganzen Land sowie die Stabkirche aus Gol sind zu sehen.
·Framhuset, ebenfalls auf Bygdøy, beherbergt das berühmte Schiff Fram, mit dem Nansen, Sverdrup und Amundsen ihre Polarforschungen betrieben haben.
·Munchmuseet, Tøyengt. 15, zeigt die künstlerische Hinterlassenschaft Edvard Munchs, die dieser der Stadt O. vermacht hat.
·Norges hjemmefrontmuseum auf Akershus, neben dem Denkmal für im Krieg 1940-45 gefallene Patrioten, zeigt authentische Dokumente, Fotografien, Plakate und Gegenstände aus der deutschen Besatzungszeit.
·Rådhuset beherrscht mit seinen beiden klotzigen Türmen das gesamte Zentrum. Obgleich bereits in den Jahren 1933-50 errichtet, vermag es auch heute noch als Diskussionsstoff zu dienen. Innen von führenden Künstlern Norwegens ausgeschmückt, unter anderem mit dem vielleicht größen Gemälde Europas (24 x 12 m), Henrik Sørensens "Folket i arbeid og fest", zeigt es seinem Besucher eine Vielzahl von Fresken, Gemälden und Skulpturen.
·Stortinget, erbaut 1857-66, erweitert 1959.
·Tryvannstårnet auf der Spitze von Tryvannshøgda, erreicht man mit dem Auto. Ein Aufzug führt auf eine Aussichtsplattform in 60 m über dem Erdboden und gewährt einen Rundblick über große Teile von Østlandet.
·Vigelandsanlegget in Frognerparken umfaßt 129 Skulpturgruppen des Künstlers.
·Vikingskipene auf Bygdøy mit drei am
Oslofjord gefundenen Schiffen aus der Wikingerzeit.
b) Verwaltungssitz für
Akershus.
c) Gemeinde, 450 km², 495.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Oslofjord
Sechstlängster Fjord Norwegens (100 km von Færder bis
Oslo), schmalste Stelle bei Drøbak.

Otneim
Ansiedlung an der Ostseite von
Stadlandet, etwa 5 km südwestlich von Leikanger.

Otta
a) Verwaltungssitz (ca. 2.900 Einwohner) der Gemeinde
Sel in Oppland, im April 1940 durch Bombenangriffe total zerstört. Abzweigung von Rv 15 nach Måløy.
b) Fluß, der bei
Djupvasshytta entspringt und durch Ottadalen fließt. Mündet bei a) in Lågen.

Raudeberg

Rauma
Gemeinde in
Møre og Romsdal, 1.500 km², 7.600 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Åndalsnes.

Refvik

Rekvika
Bucht nördlich von Sandvikneset an der Westseite von
Stadlandet, etwa 1,5 km südwestlich von Otneim.

Revjehornet
Berg (426 m) oberhalb
Borgund.

Romsdalen
erstreckt sich von
Åndalsnes bis Dombås und wird von Rv 9 durchzogen. Diese Straße führt bei weitem nicht so hoch hinauf wie Rv 15 über Strynefjellet und bietet darüber hinaus den bei widrigen Witterungsverhältnissen nicht zu unterschätzenden Vorteil wesentlich geringerer Steigungen.

Rot
Ansiedlung am Südufer von
Rovdefjorden, etwa 2 km westlich von Syvdsnes.

Rovde
- N62°11' E005°46' - ist eine Ansiedlung mit kleinem Hafen am Südufer von
Rovdefjorden, etwa 4 km westlich von Syvdsnes.

Rovdefjorden
bezeichnet die Verlängerung von
Hallefjorden über die Einmündung von Syvdsfjorden hinaus in nordöstlicher Richtung. Auf der Nordseite sind das Gelände recht steil und die Besiedelung spärlich, auf der Südseite hingegen - trotz ebenfalls steiler Berghänge, aber wegen eines recht breiten Uferstreifens - ziemlich dicht besiedelt.

Rovdeskjeret
Holm vor
Rovde, in alter Zeit als Richtstätte benutzt.

Runde

Rundebranden

Rønnestad (Rovnestad)
Hof, ca. 500 m südlich von
Molvika.

Sande
Gemeinde in
Møre og Romsdal, 140 km², 3.100 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Larsnes.

Sandsfjorden
Gewässer zwischen
Sandsøya und Voksa auf der West- sowie Gurskøya auf der Ostseite.

Sandshamn
- N62°15 E005°29' - ist der zentrale Ort auf
Sandsøya. Hafen mit mehreren Kaianlagen und Konservenfabrik.

Sandsøya
Insel westlich von
Gurskøya, davon durch Sandsfjorden getrennt. An der Westseite befindet sich Dallsteinshola, eine von Nordeuropas größten Höhlen.

Sandvik
Ansiedlung am Ostufer von
Vanylvsfjorden, ca. 12 km südlich von Åram. Molenhafen mit kleinen Schwimmstegen und Slipanlage am Fuße der Mole. Liegeplatz von Petter Nybøs Boot "Libø" (M-21-S).

Sandvikdalen

Sandvikelva
entspringt in
Sandvikvatnet und stellt von seinem Namen her eine Kuriosität dar, werden doch mit diesem Namen zwei verschiedene kleine Flüsse bezeichnet, die den See in genau entgegengesetzter Richtung verlassen. Bei Sandvik mündet der Fluß unter seinem ursprünglichen Namen ins Meer, während er auf der anderen Seite nach etwa 2 km in Brandalselva mündet, der bei Sørbrandal das Meer erreicht.

Sandvikvatnet
See, 207 m über dem Meer, im Scheitelpunkt von
Sandvikdalen.

Sandøy
a) darf nicht mit
Sandsøy verwechselt werden. Diese Insel liegt vielmehr ein gutes Stück weiter nördlich als die in auf diesen Seiten umschriebene Gegend - nämlich etwa 30 km westlich von Molde. Gemeinde: b).
b) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 20 km², 1.400 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Harøy.

Sel
Gemeinde in
Oppland, 910 km², 6.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Otta.

Selja
Insel vor
Selje, erster Bischofssitz in Vestlandet, Reste eines Benediktinerklosters aus dem 10. Jahrhundert; der Turm der Klosterkirche steht noch in voller Höhe. Auf der obersten der großen Steinterrassen finden sich Ruinen einer kleineren, aber vermutlich gleichaltrigen Kirche, die St. Sunniva geweiht war. Norwegen hat drei Heilige - zwei männliche, nämlich Olav und Hallvard, und eine weibliche - Sunniva, Vestlandets Schutzheilige. Der Überlieferung zufolge soll es sich bei ihr um eine irische Königstochter gehandelt haben, die ihr Land verließ, als es von heidnischen Truppen überfallen wurde und der neue König sich mit ihr verheiraten wollte. Ein Teil ihres großen Gefolges ging bei Kinn an Land, der andere auf S. St. Sunnivas hule, wo sie gestorben sein soll, enthält Mauerreste und Spuren der ersten Kirche.

Selje
a) - N62°03' E005°21' - liegt an der Südostseite von
Stadlandet. Mitten im Ortskern gibt es einen Sandstrand und eine Reihe malerischer Bootshäuser. Vor S. liegt Selja.
b) Gemeinde in
Sogn og Fjordane, 240 km², 3.200 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Sildegapet
Bezeichnung für das Meer zwischen
Vågsøy und Stadlandet.

Simonneset
Die südwestliche Spitze von
Kvamsøya.

Skjåk
Gemeinde in
Oppland, 2.100 km², 2.500 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Bismo.

Skorpa
Kleine Insel, südwestlich von Nerlandsøy, von dieser durch einen schmalen Sund (Skorpesundet) getrennt. Auf S. aufgegebener Bauernhof und kleiner Betonkai.

Skorpesundet
trennt
Skorpa und Nerlandsøy. Der Sund ist an seinem nördlichen Ende schmal und unrein, und es können schwere Fallwinde vorkommen.

Slagnes
Anderer Name für
Vanylven. Die Halbinsel trennt die beiden Ausläufer von Vanylvsfjorden, nämlich Syltefjorden und Kjødepollen. Auf der Spitze Vanylven kirke von 1863.

Sogge bru
Bergsteigerzentrum an Rv 9. Abzweigung von Rv 63 (
Trollstigen) nach Valldal.

Sogn og Fjordane
Fylke, 18.600 km², 108.000 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Hermansverk. Die regionale Konstruktion ist in diesem Falle insoweit interessant, als die Verwaltungssitze aller anderen hier genannten fylker jeweils ihrer eigenen Gemeinde angehören. Hermannsverk dagegen, obgleich übergeordneter Verwaltungssitz, ist der Gemeinde Balestrand (Verwaltungssitz: Balestrand) eingegliedert.

Spjelkavik
Industrieort (ca. 8.000 Einwohner), Abzweigung von Rv 9 nach
Åndalsnes.

Stad (Stadt, Statt)
Bezeichnung für
Stadlandet.

Stadhavet (Stadthavet, Statthavet)
Bezeichnung für das Meer außerhalb von
Stadlandet; eines der 23 Gefahrengebiete an der norwegischen Küste.

Stadlandet

Storelva
Kleiner Fluß, der aus Ervikvatnet kommt und auf
Erviksanden ins Meer mündet.

Storenes

Storholmen
Insel zwischen
Kvamsøya und Vestre Frekøy. In älterer Zeit hatte S. große Bedeutung als Handelsplatz, insbesondere in Verbindung mit der Heringsfischerei. Mit deren Niedergang (siehe Haugsholmen) verlor S. seine Rolle, versank in Bedeutungslosigkeit und ist heute unbewohnt.

Stranda
a) ca. 3.000 Einwohner, vielseitige Industrie; die Produktion von Nahrungsmitteln, Möbeln und Bekleidung sind die wichtigsten Zweige. Insbesondere die Lebensmittelindustrie (Fleischwaren und Räucherlachs) hat eine lange Tradition in S. Der Ort liegt am Westufer von Storfjorden - ein kleines Stück weiter zweigt Norddalsfjorden ab, der später in
Tafjorden übergeht.
b) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 870 km², 4.600 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Stryn
a) Beliebter Touristenort, an einem Seitenarm von Innvikfjorden gelegen.
b) Gemeinde in
Sogn og Fjordane, 1.380 km², 6.700 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Strynefjellet
gehört zu Norwegens höchsten Gebirgsübergängen. Unangefochtener Spitzenreiter in dieser Beziehung ist nach wie vor Rv 55 über Sognefjellet mit 1.440 m. Aber auch S. kann sich sehen lassen: Befährt man die alte Straße (Rv 258), so muß man auf 1.139 m hinaufklettern, während man den Scheitelpunkt der Ganzjahresstraße mit 943 m erreicht - nicht etwa unter freiem Himmel, sondern innerhalb von Oppljostunnelen. Doch selbst diese Höhe kann es in sich haben (siehe
Winter, kolonnekjøring).
Aus Richtung
Otta kommend, geht es während der ersten 80 km zunächst zwar vor-, aber nicht besonders aufwärts. Die Straße führt in Richtung Vågåmo, folgt dem Südufer von Vågåvatnet, bergauf und bergab, ohne wesentlich an Höhe zu gewinnen. Das ändert sich erst ab Bismo, wo man merklich zu steigen beginnt - ohne allzuviele Kurven zwar, aber dafür umso länger. Auf diese Weise gelangt man an eine Stelle, ab der es ohne wesentliche Richtungsänderungen oder Höhenunterschiede weitergeht - man kann sie nicht übersehen, denn unvermittelt tauchen am Straßenrand Verkehrsschilder auf, die 90(!) km/h erlauben.
Bald hat man dann auch
Grotli erreicht, wo es, reist man im Sommer, über die Weiterfahrt zu entscheiden gilt:
Nach links biegt Rv 258 ab, Gamle Strynefjellveien, ein straßenbautechnisches Meisterwerk. Die Straße hat 18 Kurven mit einem kleinsten Radius von 8 m, wurde im Jahre 1895 eröffnet - und ist auch heute noch für Autos benutzbar. 12 km hinter
Grotli erreicht die Straße ihren höchsten Punkt, bei Videseter, wo Rv 258 wieder auf die Ganzjahresstraße stößt, passiert man Strynefjellet Sommerskisenter mit einem Sessellift, vier Schleppliften, Langlaufløpen und acht alpinen Abfahrten. Am letzten Juniwochenende eines jeden Jahres findet hier Strynefjellsrennet statt.
Diese Strecke ist übrigens nicht länger als Rv 15, nimmt aber mehr Zeit in Anspruch und ist gewöhnlich von Oktober bis Mitte Juni gesperrt.
Fährt man auf der Ganzjahresstraße weiter, so erreicht man zunächst
Langevatnet, wo Rv 63 nach Geiranger abzweigt. Unmittelbar nach dieser Abzweigung sieht man eine Felswand auf sich zukommen, an deren Fuß ein schwarzes Loch gähnt: Oppljostunnelen, der erste und mit 4.506 m längste der insgesamt drei Tunnel. In ihm erreicht die Straße auch ihren höchsten Punkt; von da ab geht es nur noch abwärts, und auch die Tunnellängen nehmen ab. Zwischen Oppljostunnelen und Videseter, wo man auf Rv 258 trifft, durchquert man noch Grasdals- und Ospelitunnelen (3.660 bzw. 2.560 m lang). Danach geht es in zahlreichen Serpentinen bergab, und schnell ist man am Grund von Helledalen angelangt.

Stålrevet
Untiefe (20 m) vor
Stadlandet, deren Umgebung gerne für linefiske benutzt wird. Bei Sturm treten hier schwere Grundseen auf.

Sula
a) Insel südlich von
Ålesund.
b) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 60 km², 6.900 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Langevåg.

Sulesund
Ansiedlung am Südufer von
Sula, Fährverbindung nach Hareid.

Sunndalen
Seitental von
Gussdalen mit Olivingewinnung im Tagebau.

Svinøya (Svinøy)
Insel, 7 nm nördlich von
Stadlandet. Bis auf die Besatzung von Svinøya fyr unbewohnt.

Svinøya fyr
- auch Svinøy fyr (N62°19,7' E005°16,2') - befindet sich an der Südostseite von Svinøya, Nr. 3000 in Norsk Fyrliste. Niedriger weißer Steinturm mit rotem Feuer, 10,8 m über Grund. Höhe des Feuers selbst: 46,2 m. Klassifizierung: Bemannte Fyrstasjon 2. Ordnung
<6>, Energieversorgung durch Aggregat.
Es soll uns als letztes der zahlreichen Leuchtfeuer beschäftigen. Zwar ist es für uns im offenen Boot unerreichbar, liegt es doch draußen auf
Stadhavet, etwa 7 nm nördlich von Stad, und selbst wenn es uns gelänge, dorthin zu kommen, gäbe es so gut wie keine Möglichkeit, an Land zu gehen. Svinøy fyr ist für mich persönlich der Inbegriff des Leuchtturms schlechthin - weit abgeschieden, unzugänglich und den Naturgewalten schutzlos ausgesetzt. Ich will deshalb etwas ausführlicher auf seine Geschichte eingehen als in den Beschreibungen anderer Leuchtfeuer und dann mit einem persönlichen Erlebnis schließen, das für mich immer mit diesem Felseneiland verbunden bleiben wird:
Trotz Svinøyas exponierter Lage in den Küstengewässern dauerte es vergleichswiese lange, bis darauf ein Leuchtfeuer errichtet wurde.
Im Jahre 1851 wurden drei verschiedene Orte dieses Küstenabschnittes für den Bau eines Feuers in Erwägung gezogen, nämlich S.,
Vigra und Storholmen, nordwestlich von Vigra gelegen. Die zuständige Kommission vertrat die Auffassung, daß S. am besten geeignet sei, da es einen stark hervortretenden Punkt darstelle, der regelmäßig als Landmarke benutzt werde. Gleichzeitig stellte sie aber auch fest, S. sei so unzugänglich, daß der Landgang selbst bei gutem Wetter über Wochen hinweg unmöglich sein könne, so daß Bau und Betrieb eines Feuers an dieser Stelle sowohl teuer als auch mühsam seien. Damit kam die Kommission zu dem Schluß, daß alle der drei genannten Orte so große Mängel in der einen oder anderen Richtung aufwiesen, daß einzig Runde zu diesem Zweck in Frage käme. Aufgrund der Feststellungen hinsichtlich der Nutzung Svinøyas als Landmarke wurde vorgeschlagen, dort ein unbeleuchtetes Seezeichen aufzustellen. Dieses - eine steinerne Bake von 8 m Höhe - wurde im Jahre 1856 errichtet.
Etwa 50 Jahre später, nachdem der Bau eines Feuers auf S. aus den genannten Erwägungen heraus gescheitert war, beantragten die Fischervereinigungen von Sandøy und
Herøy, in der Folgezeit von weiteren Vereinigungen unterstützt, daß dort ein Leuchtfeuer errichtet werden sollte.
Diesem Antrag wurde entsprochen, im Jahre 1905 war das Wohnhaus fertig, und am 1. September 1905 nahm das Feuer seinen Betrieb auf. Das Wohnhaus hatte eine Grundfläche von 19 x 8,5 m und enthielt die Wohnungen für die drei Bediensteten. Die Wohnung des Leuchtturmwärters bestand aus drei Zimmern, Küche und zwei Bodenkammern. Der Assistent hatte zwei Zimmer und eine Küche, und der Reserveassistent - mit seiner nur sechsmonatigen Dienstzeit und ohne Familie auf der Station - ein Zimmer und eine kleine Küche.
Die Landgangsverhältnisse sind, wie bereits erwähnt, auf S. sehr schwierig. Die Insel ist steil und ohne Buchten, die einen brauchbaren Hafen darstellen könnten. Auf der Südseite der Insel fällt der Fels senkrecht zum Meer hin ab, und eine Eisenleiter ist mit Bolzen befestigt. Das Bootshaus liegt ca. 18 m über dem Meer. Zwei Absätze aus Beton mit jeweils einem Kran sind notwendig, um das Boot in das Bootshaus zu befördern - das aus armiertem Beton gebaut ist. Es wurde als Ersatz für ein hölzernes Bootshaus errichtet, das in einer Sturmnacht im März 1912 von der See zerschlagen worden war; gleichzeitig verschwand ein Ölschuppen. Auf der Ostseite der Insel, ca. 150 m vom Wohnhaus entfernt, gab es eine zweite Landungsmöglichkeit als Reserve; eine hohe Betonwanne mit Kran und einem Gleis zu einem kleineren Bootshaus, ebenfalls aus Beton. In den 60er-Jahren wurde dieses Gleis, zusammen mit seinem Betonfundament, in ganzer Länge während eines Sturmes herausgerissen.
Im Jahre 1938 wurde die Besatzung um einen Mann verstärkt, und der Leuchtturmwärter bekam ein neues Wohnhaus.
Während des gesamten Zweiten Weltkrieges war das Leuchtfeuer durch deutsches Militär besetzt. Es wurde am 18. Oktober 1940 bombardiert und auch später bei Angriffen durch alliierte Flugzeuge beschädigt. Unter anderem wurde fast das gesamte Feuer selbst zerstört. Am 1. Februar 1946 wurde es wieder in Betrieb genommen.
Aufgrund der schwierigen Landungsverhältnisse war es für die Familien der Besatzung während des größten Teils des Jahres unmöglich, auf das Festland zu gelangen. Das stellte eine große Belastung dar, und für gewöhnlich blieben die Bediensteten nicht sonderlich lange auf S., bevor sie ihre Versetzung beantragten. Im Jahre 1952 ging keine Bewerbung um den Posten des Leuchtturmwärters ein, und im selben Jahr wurde die Station auf Schichtbetrieb umgestellt; gleichzeitig erhöhte sich die Besatzung auf vier Bedienstete - einen Leuchtturmwärter und drei Assistenten. Regelmäßige Freischichten sollten es den Bediensteten ermöglichen, ihre Familien auf dem Festland zu besuchen.
Doch vorläufig bestand die Regelung, daß eine Station mit vier Mann Besatzung drei Mann auf Posten haben mußte, während einer auf Freischicht war. Dies war aus Sicherheitsgründen wichtig, für den Fall von Krankheit oder Unfall. In den 70er-Jahren, als die feste Stationierung von Hubschraubern die Hilfeleistung in Notfällen ermöglicht hatte, wurde diese Regelung geändert. Seitdem ist es ausreichend, wenn von vier Bediensteten zwei auf Wache sind, während die beiden anderen frei haben
<7>.

Woran ich mich in Zusammenhang mit S. unweigerlich erinnere, ist, daß ich ganz in der Nähe meinen ersten (und hoffentlich einzigen) Fall von Seekrankheit erleben mußte.
Im Sommer 1986 wohnten wir in
Borgund, auf der anderen Seite des Fjords, am Fuße von Revjehornet. Eines Tages wurde ich eingeladen, zum Fischen mit hinauszufahren.
Am nächsten Morgen, gegen 0400 Uhr, ging es hinaus. Es war ein herrlich warmer Sonnentag, bereits um diese frühe Morgenstunde - zwar recht dunstig, doch ruhig. Etwa zwei Stunden später sollte der Wetterbericht die neueste Meldung von S. bringen, und an die erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen: "Svak vind
<8>, noe sjø<9> " tönte es aus dem Lautsprecher; die idealen Voraussetzungen für eine angenehme Fahrt. Dennoch waren wir eben um Revjehornet herumgekommen und hatten noch nicht einmal die Höhe von Eltvik erreicht, als mir irgendwie seltsam wurde. Ich schob dies zunächst darauf, noch nicht gefrühstückt zu haben, und aß etwas - mit gutem, aber leider nur vorübergehendem Erfolg.
Weiter hinaus ging es, denn wir hatten uns vorgenommen, dicht unter S. zu fischen, wo das Wasser recht flach ist, und wieder wurde mir flau im Magen. Also aß ich noch etwas, aber das half nicht mehr - das erste und das zweite Frühstück landeten umgehend außenbords. Gut, daß ich nicht ahnte, wie sehr dieser Zustand noch steigerungsfähig war, denn augenblicklich ging es mir wieder blendend - wenngleich ich ahnte, was mich gepackt hatte, ging ich in meiner damaligen Unbedarftheit doch davon aus, damit wäre es überstanden. Doch leider: weit gefehlt!
Zwischenzeitlich waren wir so dicht an S. herangekommen, daß wir die Brandung nicht nur sehen, sondern auch hören konnten, und dieser Anblick ließ mich trotz aller anderen Mißlichkeiten zu allererst hoffen, daß unsere Maschine nicht ausfallen würde: Trotz des ruhigen Wetters war der gesamte Uferstreifen ein einziges Kochen, Brodeln und Gischten. Wären wir darauf getrieben, so hätten wir unweigerlich, nachdem die See das Boot zerschlagen hatte, dasselbe Schicksal erlitten - vielleicht auch schon früher. Eine Möglichkeit, sich aus dem Wasser auf die Klippen zu retten, gab es in keiner Weise.
Nun begannen wir mit der Fischerei und hatten einerseits auch bald guten Erfolg, andererseits wurden die Abstände zwischen meinen "Anfällen" immer kürzer, und meine Verpflegung ging mir aus. Nachdem ich kurz hintereinander nur etwas Galle von mir gegeben hatte, holte mein Begleiter eine Packung Kekse aus einem Schrank, gab sie mir und ermahnte mich, sparsam damit umzugehen: Die richtige Reihenfolge sei, daß man zunächst etwas äße, es zwangsläufig wieder erbrach, sich danach besser fühlte und auf den nächsten Übelkeitsschub wartete. Unsere Reise würde so lange dauern, wie der Keksvorrat reichte - er hätte noch eine zweite Packung an Bord...
Um es kurz zu machen: Auf diese Weise habe ich eine meiner schönsten "Fangreisen" hinter mich gebracht. Zwar gab es noch erhebliche Schwierigkeiten, als wir auf der Rückfahrt in Höhe von
Eltvik (zum Glück nicht unter S.) etwas in die Schraube bekamen, was uns tatsächlich manövrierunfähig machte. Doch nach vielem Hin und Her gelang es uns, die Schraube wieder freizubekommen und wir mußten feststellen, daß wir in ein großes Stück Unterspannbahn geraten waren, wie man sie beim Dachdecken benutzt(!).
Mit zunehmender Entfernung von der offenen See ließ auch meine Übelkeit spürbar nach, bald brauchte ich keine Kekse mehr, und als wir gegen 1500 Uhr wieder im Hafen waren, fühlte ich mich so, als wäre nichts gewesen.

Sylte (Syltefjord)
Ansiedlung am Ende von
Syltefjorden.

Syltefjorden
Seitenarm von
Vanylvsfjorden, von hohen, teils waldbedeckten Bergen umgeben. An den Ufern Landwirtschaft bedeutenden Umfangs.

Syvde
- N62°05' E005°44' - liegt am Ende von
Syvdsfjorden und verfügt unter anderem über eine große Molkerei, deren Tage allerdings gezählt sind. Im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen will Tine den Betrieb einstellen und die zur Zeit noch (wenngleich in geringem Umfang) laufende Produktion auf andere Standorte verlagern. Was weiter geschehen soll, ist noch ungeklärt.

Syvdsfjorden
schneidet sich zwischen
Koparnes und Syvdsnes ca. 6 nm in das Land hinein und ist von hohen, teilweise bewaldeten Bergen umgeben. An der Westseite des Fjords findet man viele Bauernhöfe, während die Ostseite, an der sich auch die höchsten Berge befinden, eher spärlich besiedelt ist, weil die Abhänge hier steiler zum Meer hin abfallen.
Während des Zweiten Weltkrieges lagen zeitweise bis zu 45 Schiffe gleichzeitig am Ende des Fjords vor Anker. Nordwind kann stark in den Fjord hineinblasen, aber da er für gewöhnlich gleichmäßig weht, ist er für größere Schiffe nicht sonderlich störend. Für kleinere Fahrzeuge kann er hingegen lästig sein, weswegen ihnen davon abgeraten wird, diesen Ankerplatz bei schlechtem Wetter zu benutzen.

Syvdsnes
an der Mündung und am Ostufer von
Syvdsfjorden gelegen, verfügte bis vor einigen Jahren über eine Fährverbindung nach Koparnes und Årvik.

Sætrevik
Ansiedlung, 500 m südlich von
Åram.

Sørbrandal (Brandal)
Ansiedlung am Westufer von
Hallefjorden. Einige hundert Meter östlich von S. Kraftwerk mit Kai. Gleich östlich davon Wasserablauf des Kraftwerkes, der starke Strömung verursacht.

Sørdalen

Tafjord
liegt am Ende von
Tafjorden, 11 km von Valldal entfernt. Der Ort wurde durch Tafjordulykken bekannt, an das heute eine Gedenktafel erinnert, weist während des ganzen Jahres vergleichsweise hohe Temperaturen auf und ist viel benutzter Ausgangspunkt für Bergtouren. Das Kraftwerk in T., das auch eine Ausstellung über die Entwicklung der Stromerzeugung enthält, kann besichtigt werden.

Tafjorden
ist die Verlängerung von Norddalsfjorden, eines Seitenarmes von Storfjorden. Die Landschaft ragt hoch empor, ist wild und öde. Im Jahre 1934 stürzte Langhammaren, ein Steilhang an der Ostseite des Fjords, ins Wasser und verursachte eine mehr als 60 m hohe Flutwelle, die den Fjord entlangraste. Bei diesem Tafjordulykken verloren 41 Menschen ihr Leben.

Telavåg (Tælavåg)
- N60°16' E004°59' - hat ca. 600 Einwohner und wurde im Jahre 1942 als Ziel einer deutschen Vergeltungsaktion dem Erdboden gleichgemacht.

Torskangerpollen
ist der einzige gute Hafen an der Westseite von
Vågsøy, wenngleich bei schlechtem Wetter störender Sog auftreten kann. Straßenverbindung nach Måløy (6 km).

Trollstigen
ist die wohl bekannteste Touristenstraße Norwegens und die Bezeichnung für Rv 63 auf ihrem Abschnitt durch Iste- und Meierdalen. Die Straße wurde 1936 fertiggestellt und führt im Zickzack und in 11 Kurven empor, Kurvenradius ca. 10 m, größte Steigung 1:12, höchster Punkt 850 m. In der Regel von November bis Mitte Mai gesperrt.

Tunheim (Tunem)
Ansiedlung 1 km südlich von
Fiskå.

Ulstein
Gemeinde in
Møre og Romsdal, 100 km², 6.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Ulsteinvik.

Ulsteinvik
an der Westseite von Hareidlandet hat ca. 3.000 Einwohner und ist ein bedeutender Standort für Schiffbau und andere Industriezweige.

Valderøy

Valldal (Sylte)
Verwaltungszentrum der Gemeinde Norddal, am Südufer von Norddalsfjorden gelegen. In der Gegend um V. werden 10 % der norwegischen Erdbeeren angebaut. Ein Zickzackstreifen, der Syltefjellet (westlich von V.) durchzieht, soll der Sage nach von einer Seeschlange herrühren, die Olav der Heilige gegen den Fels schleuderte. Geologisch gesehen ist es jedoch nur ein verdrehter Quarzstreifen in der im übrigen aus Gneis bestehenden Felswand.

Vangsnes
liegt auf einer Landzunge, die in Sognefjorden hineinragt und ist durch einen Helden der isländischen Saga bekannt - Fridtjov (Torsteinsson), welcher der Überlieferung nach hier gewohnt haben soll. Nach einigen Schwierigkeiten heiratete er die Tochter von König Bale, dessen Statue in Balestrand auf der gegenüberliegenden Seite des Fjordes zu sehen ist, und unterwarf sich ganz
Hordaland. Im Jahre 1913 errichtete der deutsche Kaiser Wilhelm II. auf V. eine Statue von Fridtjov, die er dem norwegischen Volk übereignete. Der 14,5 m hohe Granitsockel, auf dem die 12 m hohe Figur steht, trägt die Inschrift "Den Norwegern". Um das Denkmal herum ist ein Park angelegt, der eine Reihe von Grabhügeln enthält. Fährverbindungen nach Hella und Dragsvik.

Vanylven
a) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 340 km², 3.700 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Fiskå.
b) siehe
Slagnes.

Vanylvsfjorden
Fortsetzung von
Vanylvsgapet und Haugsfjorden in südöstlicher Richtung, teilt sich bei Slagnes in Kjødepollen und Syltefjorden.

Vanylvsgapet
Das Meer zwischen dem Westufer von
Stadlandet und Kvamsøya.

Vestkapp

Vigra
Insel nördlich von
Ålesund mit direkter Straßenverbindung nach Valderøy. Auf V. befindet sich der Flughafen für Ålesund (566.000 Passagiere [1996]).

Vik
a) ca. 1.300 Einwohner, liegt am Südufer von Sognefjorden, 12 km von
Vangsnes entfernt. Herstellung von Fertigprodukten aus Aluminium und Stahl, Molkerei mit Norwegens größter Produktion von gammaltost<10>.
b) Gemeinde in
Sogn og Fjordane, 830 km², 3.100 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Voksa
Insel zwischen
Åram und Sandsøya. V. ist niedriger als die umliegenden Inseln und besonders auf seinem nördlichen Teil flach und moorig. Fährverbindung nach Kvamsøya und Larsnes, Straßenverbindung über Aufschüttungen und eine Brücke nach Sandsøya.

Volda
a) liegt mit ca. 6.000 Einwohnern am Ostufer von Voldafjorden. Schulzentrum,
Fylkeskrankenhaus. Volda kirke besitzt eine Furtwänglerorgel mit 31 Registern. Fährverbindungen nach Folkestad und Lauvstad; zwischen V. und Ørsta liegt der Flughafen Ørsta-Volda (17.400 Passagiere [1990]).
b) Gemeinde in
Møre og Romsdal, 550 km², 8.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Voraholmen
Kleiner Holm vor der Südwestspitze
Sandsøyas.

Vågsøy
a) Insel südwestlich von
Stadlandet, vom Festland durch Ulvesundet getrennt.
b) Gemeinde in
Sogn og Fjordane, 170 km², 6.500 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Måløy.

Winter
Winterliche Verkehrsverhältnisse kann man in Norwegen auch dann erleben, wenn man sie hierzulande noch nicht (oder nicht mehr) erwartet. Von einem einzigen Fall abgesehen (ich reise überwiegend während der [niedersächsischen] Oster- und Herbstferien), habe ich
Strynefjellet noch nicht mit durchgehend trockener Straße erlebt - zumindest streckenweise hatte ich es bestenfalls mit Nässe oder festgefahrener Schneedecke, schlimmstenfalls mit einer stark vereisten und dünn mit Neuschnee überzogenen Fahrbahn zu tun.
Ostern 1997 war es uns einmal sogar nicht möglich, nach Hammaren hinaufzukommen. Wir waren auf Besuch in
Syvde gewesen und kamen etwa gegen 2000 Uhr wieder in Hakallestranda an. Während des ganzen Tages hatte es mit einigen Unterbrechungen mehr oder weniger stark geschneit, wozu es kräftig aus Nordost wehte. Petter Nybø, der uns begleitet hatte, holte sein Auto aus der Garage und folgte uns bis zum Anfang der Privatstraße - "um zu sehen, wie es Euch geht", wie er sagte.
Anfangs ging es uns recht gut. Die Antriebsräder drehten zwar gelegentlich durch, aber wir kamen voran. Nach etwa 500 m beschreibt die Straße eine scharfe Rechtskurve, die selbst bei trockener Fahrbahn nicht allzu schnell durchfahren werden darf, und dieser Umstand bedeutete für uns nach wenigen weiteren Metern das "Aus". Auch hier (siehe
Kjerringa) gab es keine Wendemöglichkeit, so daß wir in Dunkelheit und bei starkem Schneetreiben rückwärts die Hauptstraße erreichen mußten, was auch gelang.
Während des anschließenden Kaffeetrinkens beschlossen wir, das Auto bei Petter stehenzulassen und zu Fuß hinaufzugehen. Dieser hielt das für blanken Unsinn und meinte, er wolle eben "den Elektriker anrufen", denn der könne das Problem regeln. Und richtig: Der Elektriker kam, trank eine Tasse Kaffee und fuhr uns dann nach oben - mit einem allradgetriebenen VW-Bus und in einem halsbrecherischen Tempo.
Am nächsten Tag wurde die Straße geräumt, aber trotzdem gab es noch Schwierigkeiten mit dem Hinaufkommen...
Wer im zeitigen Frühjahr oder späten Herbst nach Hammaren reisen möchte, kommt ohne Winterreifen nicht aus. Die beiden von mir berichteten Situationen (
Kjerringa und siehe oben) waren zwar Extreme - doch auch An- und Abreise sollen möglichst sicher verlaufen. Bei festgefahrener Schneedecke ist es mit derartiger Bereifung kein Problem, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zu realisieren, sofern die Kurven nicht allzu eng sind. Äußerste Vorsicht ist allerdings in jedem Fall an den Ein- und Ausgängen von Tunneln oder Lawinenüberbauten geboten, weil diese durch herabtropfendes und zwischenzeitlich wieder gefrorenes Schmelzwasser spiegelglatt sein können.
Zum Schluß noch einige Worte zu
Strynefjellet: In reichlichem Abstand zu denjenigen Stellen, an denen gegebenenfalls gesperrt wird, gibt es große Tafeln, die auf rotem Grund die Befahrbarkeit anzeigen. Die Skala reicht von Open<11> bis Stengd<12> - letzteres mit der Angabe, wann voraussichtlich mit einer Öffnung zu rechnen ist. Dazwischen liegen die Varianten einer Sperrung während der Nacht oder kolonnekjøring. Diese Tafeln erleichtern die Entscheidung, ob man im Auto warten will oder sich besser irgendwo ein Nachtquartier sucht.

Ørneveien
wird Rv 63 zwischen
Geiranger und Eidsdal genannt und stellt - neben Trollstigen - eine weitere bekannte und beeindruckende Touristenstraße dar. Die 8,6 km lange Strecke, 1954 eröffnet, weist 11 Kurven mit einem Radius von ca. 13 m und eine maximale Steigung von 1:10 auf.
Im weiteren Verlauf erreicht Rv 63 den höchsten Punkt mit 1.038 m über dem Meer bei
Djupvasshytta (Abzweigung einer gebührenpflichtigen Straße auf Dalsnibba [Nibbeveien])am Ostende von Djupvatn, der oft bis in den August hinein mit Eis bedeckt ist. In der Regel ist der Abschnitt zwischen Kvanndalseter und Langevatn von November bis Mitte Mai gesperrt.

Ørsta
a) 6.000 Einwohner, am Ende von Ørstafjorden gelegen. Vielfältige produzierende Industrie, unter anderem Möbel, Textilien und elektrische Geräte. In der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten zum Bergsteigen. Flughafen: Ørsta-Volda (siehe
Volda).
b) Gemeinde in Møre og Romsdal, 800 km², 10.300 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: a).

Øvreberg (Øverberg)
Ansiedlung am südlichen Ende von
Sørdalen.

Øygarden
Gemeinde in
Hordaland, 70 km², 3.500 Einwohner (1997). Verwaltungssitz: Tjeldstø.

Åheim
wäre eigentlich nicht weiter nennenswert, wäre sein Name nicht untrennbar mit einem Stoff verbunden wäre, der auch hierzulande stark gefragt ist:
Olivin.
O. wird zur Herstellung feuerfester Materialien verwendet. Bei Å. (in
Sunndalen und Gussdalen) findet der Welt größter Abbau dieses Minerals statt - im Tagebau; die Jahresproduktion liegt bei etwa 2 Millionen Tonnen. Von dieser Menge gehen ungefähr 97 % in den Export, überwiegend nach Großbritannien, Deutschland und Belgien. Es gibt noch mehrere andere Vorkommen in einem Gürtel zwischen Vanylven und Tafjord.
Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit, die Olivinbrüche zu besichtigen. Es hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, durch das Gelände zu fahren und zu sehen, welche Auswirkungen der Abbau auf die Landschaft hat. Zwar wird das gewonnene Material über eine unterirdische Förderstrecke nach Å. zur Verschiffung transportiert, doch werden die Wunden, die der Abbau in das Gebirge geschlagen hat und noch schlagen wird, schon aufgrund ihrer Größe nie verheilen können. Und andererseits beschäftigt A/S Olivin in dieser strukturschwachen Gegend mehr als 250 Menschen...

Ålesund

Åndalsnes
Verwaltungszentrum (ca. 3.000 Einwohner) der Gemeinde
Rauma und an der Mündung des Flusses Rauma in Romsdalsfjorden gelegen. Verschiedene Industriebetriebe und Molkerei. Im Jahre 1940 durch Bombenangriffe stark zerstört. Heute Zentrum für den Alpinismus in den Bergen Romsdalens (Sogge bru).

Åram

Åramholmane
Sammelbezeichnung für die Holme und Schären vor
Åram.

Åramsundet
Das Meer zwischen
Åram und Voksa.

Årvik
a) Ansiedlung am Südufer von
Rovdefjorden. Fährverbindung nach Koparnes.
b) Ansiedlung auf der Außenseite von
Stadlandet, kein Hafen.

Årvikfjellet
Gebirgszug oberhalb von
Årvik auf Stadlandet. Abzweigung der Straße, die auf Kjerringa hinaufführt.



<1> Aufsichtsperson. [Zurück]
<2> Zur Typisierung und Klassifizierung siehe hier. [Zurück]
<3> Nach Bjørkhaug/Poulsson, Norges fyr, bind 2, Oslo 1986, S. 18 f. [Zurück]
<4> Vgl. Norsk fyrliste 1994, S. 16. [Zurück]
<5> vom 24. März 1997, S. 14. [Zurück]
<6> Zur Typisierung und Klassifizierung siehe hier. [Zurück]
<7> Nach Bjørkhaug/Poulsson, Norges fyr, bind 2, Oslo 1986, S. 14 ff. [Zurück]
<8> Windstärke 2. Eine Übersicht über die norwegischen und deutschen Bezeichnungen der Windstärken finden Sie hier. [Zurück]
<9> Wellenhöhe 1,25 bis 2,5 m. Eine Übersicht über die norwegischen Bezeichnungen für den Seegang finden Sie hier. [Zurück]
<10> Eine besondere Art scharfen Käses. [Zurück]
<11> Offen. [Zurück]
<12> Gesperrt. [Zurück]

Erstellt: 29. August 2000 - Letzte Änderung: 18. November 2000