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Vorbemerkung (zum Ursprungsmanuskript und zu den nachfolgenden Seiten)

Diese Informationen wenden sich an alle diejenigen, die an einem Urlaubsaufenthalt abseits der auch in Norwegen bereits sehr ausgetretenen üblichen Touristenpfade interessiert sind. Die Reise wird sie in den äußersten Westen des norwegischen Festlandes führen, und zwar an den Vanylvsfjord, dessen Westufer die seit Jahrhunderten unter Seefahrern berüchtigte Halbinsel Stadlandet bildet; eine Wetterscheide par excellance (nicht umsonst unterscheidet der Wetterbericht im norwegischen Rundfunk NRK zwischen Vest-Norge sør for Stad und der übrigen Westküste), gleichbedeutend mit Sturm, Gefahr und Schiffbruch. Eine touristische Erschließung, wie man sie aus anderen Gegenden Norwegens bereits kennt, gibt es hier, glücklicherweise, noch(?) nicht; 'Attraktionen' wie Freizeitparks sucht man vergebens - und wird dafür mehr als ausreichend durch Ruhe, eine beeindruckende Landschaft, das direkte Erleben der Naturgewalten und eine von Herzen kommende Gastfreundschaft der Bevölkerung entschädigt.

Meine erste Reise nach Norwegen führte mich im Jahre 1972 an den Sognefjord und bis nach Ålesund - seitdem haben mich Land und Menschen nicht mehr losgelassen. In den Folgejahren habe ich viele andere Gegenden Norwegens bis hinauf nach Lofoten und Tromsø kennenlernen können und bin vor einigen Jahren (1993) rein zufällig nach Hammaren geraten.
Seitdem verbindet mich nicht nur mit Jostein Røys, dem Besitzer von Hammaren, und seinem Schwiegervater, Petter Nybø sowie deren Familien eine enge Freundschaft; auch zu anderen Menschen, die hier leben, haben sich Beziehungen entwickelt. Dies und die mich immer wieder faszinierende Landschaft haben dazu geführt, daß ich mittlerweile - wenn es der Beruf zuläßt - zweimal im Jahr dorthin reise.

Gerne bin ich der Bitte nachgekommen, in Deutschland das Interesse für dieses schöne Fleckchen Erde zu wecken. Sicherlich bin ich dabei nicht gänzlich frei von Emotionen und habe vielfach persönliche Einschätzungen wiedergegeben, ohne sie besonders als solche zu kennzeichnen. Eine Objektivität meiner Darstellung, die auf vielfältigen eigenen Erfahrungen beruht, habe ich durch die umfangreiche Heranziehung allgemein zugänglicher Quellen aus der Literatur zu erreichen versucht. Hinzu kommt die Schilderung persönlicher Erlebnisse, die ohne Beschönigung oder Übertreibung erfolgen wird - egal, wie "ruhmreich" meine Rolle dabei seinerzeit gewesen sein mag.

Eine Bemerkung zur Schreibweise: Bekanntlich bildet im Norwegischen der Artikel das Ende eines Substantives (z. B. Vanylvsfjorden = der Vanylvsfjord, huset = das Haus). Ich habe mich bemüht, diese Schreibweise so weit wie möglich beizubehalten und den Satzbau diesem Umstand anzupassen, ohne die Lesbarkeit im Deutschen allzusehr zu beeinträchtigen. Sofern Ausdrücke aus dem Norwegischen im Original wiedergegeben sind, habe ich sie im Text kenntlich gemacht - für Orts- und Eigennamen sowie die Seiten unter GeschichteundGeschichten gilt dies nur in Ausnahmefällen - und, wenn es mir erforderlich erschien, übersetzt.

Wenngleich nach meiner persönlichen Empfindung die Gegend um Stadlandet und Vanylvsfjorden in den mir bekannten (deutschen und norwegischen[!]) touristischen Publikationen durchweg recht stiefmütterlich behandelt wird, war es doch nicht meine Absicht, einen Reiseführer zu schreiben. Gleichwohl hat das Manuskript bereits jetzt einen für mich überraschenden Umfang angenommen, weil mir im Laufe der Ausarbeitung immer mehr Einzelheiten des Erwähnens wert erschienen sind.

Alle diejenigen, die diese Website besuchen, sind sehr herzlich gebeten, mir ihre (kritische!) Meinung zu Inhalt und Aufbau mitzuteilen, mich auf Überflüssiges hinzuweisen, aus ihrer Sicht Fehlendes zu bemängeln und mir insbesondere zu sagen, inwieweit meine Ausführungen durch eigene Reiseerfahrungen bestätigt werden können.

Magdeburg, im April 1997

Thomas Witt

(Schlußbemerkung zum Ursprungsmanuskript)
Dieses Manuskript habe ich heute abgeschlossen. Ich habe mir vorgenommen, es fortlaufend in demjenigen Maße zu aktualisieren, in dem sich die örtlichen Verhältnisse weiterentwickeln, mir Angaben, an die ich bislang nicht gedacht habe oder die aus anderen Gründen in der vorliegenden Fassung keinen Platz gefunden haben, erwähnenswert erscheinen oder mir Hinweise von denjenigen gegeben werden, die diese Zeilen lesen.

Für
Tobias

Er liebt das beschriebene Land und die
Menschen, die dort leben, ebenso wie ich
- und ich liebe ihn.

Magdeburg, 9. September 1999

Thomas Witt

 

Alphabetischen Dank sage ich

Annette Amelung,
Klaus Haßfürther und
Steffi Oldenburg

für ihre konstruktive Kritik - auch wenn ich sie nicht immer beherzigt habe.



Erstellt: 27. August 2000 - Letzte Änderung: 18. November 2000